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Franz Josef Kühne verkündet Austritt aus dem Löninger Stadtrat

Mit Kühne verliert der Rat seinen Stimmenkrösus. Immer wenn der Ex-Polizist zur Wahl antrat, holte er das beste Ergebnis von allen.

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Verlässt den Rat schweren Herzens: Franz-Josef Kühne (UfL). Foto: UfL

Verlässt den Rat schweren Herzens: Franz-Josef Kühne (UfL). Foto: UfL

Franz Josef Kühne (UfL) ist aus privaten Gründen aus dem Löninger Stadtrat ausgeschieden. Der ehemalige Polizeibeamte gab den Entschluss, sein Mandat mit sofortiger Wirkung niederzulegen, gegen Ende der öffentlichen Sitzung des Gremiums bekannt, dem er 6 Jahre angehört hatte. 

Sichtlich gerührt bedankte sich Kühne bei seinen Kolleginnen und Kollegen. Ausschließlich persönliche Gründe hätten zu der Entscheidung geführt, betonte der ehemalige stellvertretende Bürgermeister. Er gehe schweren Herzens. Die politische Arbeit habe ihm in den vergangenen Jahren immer viel Freude bereitet. "Die Politik in Löningen befindet sich inzwischen in ruhigerem Fahrwasser und arbeitet zielorientiert", lobte der Unabhängige. 

Bei den  Kommunalwahlen 2016 und 2021 hatte Kühne jeweils das beste Stimmenergebnis aller Ratsmitglieder eingefahren.  Seine Fraktion vertrat er unter anderem im Verwaltungsausschuss. Die Verkehrs- und Infrastrukturpolitik sei sein Steckenpferd gewesen, sagte Kühne gegenüber OM-Medien. Besonders am Herzen liege ihm auch der Erhalt des Krankenhauses und die Gewinnung neuer Hausärzte für Löningen.

Kira Rolfes rückt in den Rat nach

UfL-Sprecher Jörg Bremersmann sprach dem scheidenden Fraktionskollegen seinen Dank für die geleistete Arbeit und das hohe Engagement für die Stadt aus. Von den Mitgliedern aller Fraktionen wurde Kühne anschließend mit viel Applaus verabschiedet. Das frei gewordene Mandat im Stadtrat übernimmt jetzt Kira Rolfes.

Die Personalie war die einzig wirkliche Neuigkeit des öffentlichen Teils der Sitzung, in der der Rat unter anderem das fertiggestellte Städtebauliche Entwicklungskonzept annahm.  Der Leitfaden umfasst 7 Schwerpunkte. Im Zentrum steht die Stärkung des Ortskerns. Einstimmig beschlossen wurden auch die in Lodbergens Ortsmitte geplanten Maßnahmen im Rahmen der Dorfentwicklung. Die Stadt wird außerdem die Kosten für die Fachberatung in den Kindergärten übernehmen und die Renovierung der Kita St. Marien bezuschussen. Eine Straßenbenennung stand auch auf der To-Do-Liste. Die neue Verbindung zwischen der Elberger und der Linderner Straße soll künftig St.-Florian-Straße heißen. Der Name passt, denn die Straße führt direkt am neuen Feuerwehrgerätehaus vorbei.

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