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Frank kl. Kruthaup ist der neue Chef des Jobcenters

In seiner neuen Funktion ist er für 110 Beschäftigte verantwortlich. Deren Aufgabe ist unter anderem die Betreuung von aktuell etwa 6.600 Kunden.

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Neuer Chef im Jobcenter: Frank kl. Kruthaup hat zum 1. Januar die Geschäftsführung übernommen. Der Rechterfelder ist verantwortlich für insgesamt 110 Beschäftigte an den Standorten Vechta und Damme. Foto: Speckmann

Neuer Chef im Jobcenter: Frank kl. Kruthaup hat zum 1. Januar die Geschäftsführung übernommen. Der Rechterfelder ist verantwortlich für insgesamt 110 Beschäftigte an den Standorten Vechta und Damme. Foto: Speckmann

Vor Jahresfrist hatte Frank kl. Kruthaup schon die Gelegenheit genutzt, an seiner künftigen Wirkungsstätte zu hospitieren. Gespräche mit seinem Vorgänger führen, sich einen Überblick über hausinterne Abläufe verschaffen und die Belegschaft kennenlernen. Nach der Stippvisite richtet sich der Diplom-Verwaltungswirt inzwischen an seinem Arbeitsplatz ein. Er ist der neue Geschäftsführer des Jobcenters im Landkreis Vechta.

Kl. Kruthaup hat zum 1. Januar die Nachfolge von Heinrich Hoppe angetreten, der sich nach 16 Jahren in den Ruhestand verabschiedete. Der ehemalige Geschäftsführer hatte das Jobcenter seit der ersten Stunde geleitet. Die Einrichtung steht seit 2005 unter der gemeinsamen Trägerschaft von Agentur für Arbeit und Landkreis Vechta. Sie ziehen an einem Strang, wenn es um die Betreuung von Arbeitslosengeld II-Beziehern, auch Hartz IV-Empfänger genannt, geht.

Der neue Jobcenter-Leiter hat seine Wurzeln in der kommunalen Verwaltung. Seine berufliche Karriere startete 1994 im Jugendamt des Landkreises Vechta. 8 Jahre später wechselte er ins Amt für zentrale Aufgaben, das unter anderem für Personal und Finanzen des Landkreises verantwortlich ist. Dort war er mehrere Jahre als stellvertretender Amtsleiter tätig. 2015 übernahm er dann die Leitung des Rechnungsprüfungsamts.

Gemeinsame Trägerschaft des Jobcenters: Erster Kreisrat Hartmut Heinen, Frank kl. Kruthaup, Tina Heliosch und Landrat Herbert Winkel (von links) heben die Zusammenarbeit von Agentur für Arbeit und Landkreis Vechta hervor. Foto: SpeckmannGemeinsame Trägerschaft des Jobcenters: Erster Kreisrat Hartmut Heinen, Frank kl. Kruthaup, Tina Heliosch und Landrat Herbert Winkel (von links) heben die Zusammenarbeit von Agentur für Arbeit und Landkreis Vechta hervor. Foto: Speckmann

Die mehrjährige Führungserfahrung, die enge Beziehung zum Landkreis und auch die Kontakte zu den Kommunen dürften dem 49-jährigen Rechterfelder nun zugutekommen. In seiner neuen Funktion ist der zweifache Familienvater für 110 Beschäftigte verantwortlich, deren Aufgabe es ist, die Geldleistungen von aktuell etwa 6.600 Kunden sicherzustellen.

Neuer Leiter will Zusammenarbeit festigen

An die großen Fußstapfen seines Vorgängers müsse er sich erst noch gewöhnen, sagt kl. Kruthaup. Er wolle den bisherigen Weg des Jobcenters weitergehen und hoffe auf eine lösungsorientierte, vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Kollegen und Netzwerkpartnern. Ziel sei es, die gute Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Arbeitsagentur zu festigen und dabei auch kommunale Aspekte einzubringen.

"Es gilt, den betreuten Kundinnen und Kunden durch individuelle Qualifizierungen und Unterstützungen neue berufliche Chancen zu ermöglichen und den Arbeitgebern diese Potenziale aufzuzeigen, um den hohen Fachkräftebedarf in unserer Region langfristig zu decken", erklärt der neue Geschäftsführer. Wichtiges Potenzial sehe er in der hohen Quote an Menschen mit Migrationshintergrund. Diesen Personenkreis gelte es in den Arbeitsmarkt und damit in die Gesellschaft frühzeitig und bestmöglich zu integrieren.

"Die Integrationsarbeit des Jobcenters leistet einen wichtigen Beitrag für den Arbeitsmarkt im Landkreis Vechta", betont Tina Heliosch, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Vechta. Sie freut sich über den nahtlosen Personalwechsel im Jobcenter und ist davon ��berzeugt, dass die Einrichtung mit Frank kl. Kruthaup die erfolgreiche Arbeit für die Menschen in der Region fortsetzen könne.

"Wir möchten etwas für die Beschäftigung der Menschen im Landkreis Vechta tun."Landrat Herbert Winkel

Dass es nicht nur darum geht, die Menschen in Arbeit zu bringen, sondern damit auch die heimische Wirtschaft zu stärken, ist für die Vertreter des Landkreises von elementarer Bedeutung. "Wir möchten etwas für die Beschäftigung der Menschen im Landkreis Vechta tun", sagt Landrat Herbert Winkel. In diesem Zusammenhang weist Erster Kreisrat Hartmut Heinen auf den Fachkräftemangel hin, dem durch die Möglichkeiten des Jobcenters entgegengewirkt werden könne.

Das Jobcenter verfügt mit Vechta und Damme über 2 Standorte im Landkreis Vechta. Es erfüllt den gesetzlichen Auftrag des Sozialgesetzbuches II, welches die Grundsicherung für Arbeitssuchende regelt. Leistungen gibt es für alle erwerbsfähigen Menschen, die hilfebedürftig sind, weil sie keine Arbeit haben oder das Arbeitseinkommen nicht ausreicht.

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