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Förderverein Bürgerpark unterstützt Idee eines Mehrgenerationenparks

Das Areal biete "ideale Möglichkeiten", findet der Vorsitzende Bernd Windhaus. Er wünscht sich, in künftige Überlegungen miteinbezogen zu werden.

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Mit Blick auf Fußballfeld und Spielplatz: Der Bürgerpark lädt zum Verweilen ein. Viel Platz für neue Geräte ist ebenfalls vorhanden. Foto: Böckmann

Mit Blick auf Fußballfeld und Spielplatz: Der Bürgerpark lädt zum Verweilen ein. Viel Platz für neue Geräte ist ebenfalls vorhanden. Foto: Böckmann

Die Idee eines Mehrgenerationenparks im Bürgerpark kommt bei der Dinklager Bevölkerung offenbar gut an. Der Förderverein Bürgerpark begrüßt den Vorschlag, den die SPD in die politische Diskussion eingebracht hat, sehr. Der Bürgerpark biete "ideale Möglichkeiten", findet der Vorsitzende Bernd Windhaus, der direkt am Spielplatz wohnt. Er erwarte allerdings auch, dass der Förderverein in die weiteren Überlegungen der Verwaltung einbezogen wird. "Gerne bringen wir uns als Verein auch durch tätige Mithilfe und Begleitung ein, wenn es um die Steigerung der Attraktivität und des Aufenthaltscharakters des Bürgerparks geht", sagte Bernd Windhaus. Der Bürgerpark war in den 1970er Jahren im Zuge des Baugebiets Burgwald III angelegt worden.

Seit mehr als 20 Jahren engagierten sich die Mitglieder des  Fördervereins durch Arbeitseinsätze, um den Bürgerpark aufzuwerten. Als Beispiele nennt Bernd Windhaus die Sanierung des Eingangshäuschens, die Obstwiese, das Insektenhotel oder die regelmäßigen Aufräumaktionen. "Wir schauen nach dem Rechten und entfernen Unrat", betont Windhaus. Dazu kommt die finanzielle Unterstützung. Mithilfe des Vereins seien die Seilbahn und neue Spielgeräte angeschafft worden, die den Bürgerpark attraktiver machten und sehr gut angenommen würden. 

Wie das Areal mit Spielplatz, Biotop und Teich aufgewertet werden könnte, habe der Förderverein Anfang 2020 mit Bürgermeister Frank Bittner besprochen. Eine Idee sei es gewesen, Outdoor-Trainingsgeräte aufzustellen, sagte Vorstandsmitglied Ludger Dödtmann. Corona bedingt hätten dann keine weiteren Besprechungen mit dem Bürgermeister stattfinden können. 

Sie setzen sich für den Bürgerpark ein: Andreas Windhaus, Bernd Windhaus, Luis Hülsmann, Dirk Abeln, Ludger Dödtmann und Ralf Hülsmann vom Förderverein räumten im Frühjahr 2017 auf. Foto: HonkompSie setzen sich für den Bürgerpark ein: Andreas Windhaus, Bernd Windhaus, Luis Hülsmann, Dirk Abeln, Ludger Dödtmann und Ralf Hülsmann vom Förderverein räumten im Frühjahr 2017 auf. Foto: Honkomp

In einem Leserbrief hatte zuvor auch Anwohnerin Elisabeth Kruse die SPD-Idee eines Mehrgenerationenparks als "hervorragend" bezeichnet. Denn in Dinklage fehlten Begegnungsorte dieser Art besonders für Senioren. "Viele ältere Personen gehören nämlich keinem Verein oder einer Kirche an und sind auch keine Kneipengänger", schrieb Kruse. "Da wäre so ein Ort der unverbindlichen und kostenfreien Begegnung sicherlich wertvoll." Damit könne man auch einer Vereinsamung im Alter entgegenwirken. 

Die Sozialdemokraten hatten im jüngsten Ausschuss für Jugend, Familie und Senioren folgenden Antrag eingebracht: Die Verwaltung möge prüfen, ob ein städtischer Ort in einen Mehrgenerationenpark umgewandelt werden kann. Festlegen auf einen Standort möchte sich die SPD nicht. Sie sieht aber viel Potenzial im Spielplatz des "etwas vernachlässigten" Bürgerparks. Zu diesem Vorschlag gab es auch online eine positive Resonanz.

Im Bürgerpark sollten nicht nur Spielgeräte für Kinder aufgestellt sein, sondern auch Freizeit- und Bewegungsangebote für ältere Menschen, zum Beispiel durch Outdoor-Fitnessgeräte aus Edelstahl respektive eine Schachfläche. "Soziale Kontakte und körperliche Fitness sind bis ins hohe Alter wichtig", findet die SPD-Vorsitzende Susanne Witteriede. Eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio könne sich nicht jeder Rentner leisten. Ein Ort der Begegnung für alle Altersgruppen sei daher sinnvoll. CDU, Bürgerforum und Bürgermeister unterstützten den SPD-Antrag. Er wird jetzt als Nächstes im Rat thematisiert.

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