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Finanzspritze für Peheimer Ehrenmal

Das Geld stammt zum Großteil aus der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. Auch die VR-Bank in Südoldenburg hat das Portemonnaie geöffnet.

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Einen Scheck über 11.000 Euro haben Jürgen Fuhler, Vorstandssprecher der VR-Bank Südoldenburg (rechts) und Pia van de Lageweg (Marketing) an Pfarrer Uwe Börner (2. von rechts) und Kirchprovisor Josef Wobbeler.  Foto: Thomas Vorwerk

Einen Scheck über 11.000 Euro haben Jürgen Fuhler, Vorstandssprecher der VR-Bank Südoldenburg (rechts) und Pia van de Lageweg (Marketing) an Pfarrer Uwe Börner (2. von rechts) und Kirchprovisor Josef Wobbeler.  Foto: Thomas Vorwerk

Zur Sanierung des Ehrenmals in Peheim haben die VR-Stiftung und die VR-Bank in Südoldenburg der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist einen Zuschuss in Höhe von 11.000 Euro beigesteuert. Symbolisch überreichten Jürgen Fuhler, Vorstandssprecher der VR-Bank in Südoldenburg, und Pia van de Lageweg (Marketing) an Pfarrer Uwe Börner und Kirchenprovisor Josef Wobbeler einen Scheck. Die Mittel stammen zum Großteil aus der VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. „Wir freuen uns, dass wir die Erhaltung solch eines geschichtsträchtigen Ortes, der entscheidend zur Erinnerungskultur im norddeutschen Raum beiträgt, unterstützen können“, betonte Fuhler.

Gesamtkosten belaufen sich auf 133.000 Euro

Ehrenmale gebe ist in jeder Gemeinde, doch das Peheimer Denkmal sei etwas Besonderes, meinte Pfarrer Börner. Als ehemaliger Standort der Kapelle sei es die Keimzelle des Ortes und habe aus kirchlicher und geschichtlicher Sicht eine hohe Bedeutung. Das erklärt auch das Engagement, das in die Sanierung gesteckt wurde. Da vom Dach bis zum Fundament Arbeiten zu erledigen waren, belaufen sich die Gesamtkosten am Ende auf rund 133.000 Euro.

Das Ehrenmal hat nach Ansicht von Fachleuten im gesamten norddeutschen Raum ein Alleinstellungsmerkmal, denn es gibt sonst kaum einen Ort, wo Erinnerung, Mahnung, Zerstörung, Tod und Trauer so direkt dargestellt und spürbar werden. Es wird in dem Ensemble nicht nur der Toten gedacht, sondern es wird auf den verschiedenen Jahrestafeln der Kriegsjahre auch auf die besondere Stimmungslage in der Bevölkerung hingewiesen. Besonders hob Pfarrer Börner bei der Scheckübergabe den Einsatz der Peheimer Bevölkerung hervor: „Ohne das enorme Engagement vieler fleißiger Helfer wäre die Restaurierung nicht möglich gewesen. Und wenn wir im neuen Jahr die Außenanlagen erneuern, sind hoffentlichwieder viele Peheimer dabei“, so Börner.

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