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Filetiermesser-Prozess: Steinfelder (41) streitet Angriff ab

Der Mann habe im Januar nach einem Streit in einem Supermarkt nach einem Filetiermesser gegriffen und rammte dies in die Rippen eines anderen Mannes. Das Opfer überlebte.

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Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. Foto: dpa/Pförtner

Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. Foto: dpa/Pförtner

Im Prozess um einen Angriff mit einem Filetiermesser hat der Angeklagte zum Auftakt am Landgericht Oldenburg einen bewussten Angriff abgestritten. Das sagte eine Sprecherin des Gerichts am Donnerstag. Der 41-Jährige wird des versuchten Totschlags beschuldigt. Der Prozess soll am Dienstag fortgesetzt werden.

Die mutmaßliche Tat soll sich im Januar in Steinfeld in einem Supermarkt ereignet haben. Laut Staatsanwaltschaft begab sich der Deutsche nach einem Streit hinter eine Fleischtheke, nahm ein Filetiermesser und rammte dies in die Rippen eines anderen Mannes. Wegen sofortiger medizinischer Hilfe habe das Opfer überlebt.

Der Sprecherin zufolge bestätigte der Angeklagte, dass es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sei. Diese sei allerdings nicht von ihm ausgegangen. Auch habe das spätere Opfer das Messer ergriffen, nicht er. Er habe versucht, es dem anderen Mann aus der Hand zu drücken. Dabei sei es zu der Stichverletzung gekommen.

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