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Feuerwehr Gehlenberg musste 2020 zu weniger Einsätzen ausrücken

Die Kameraden kommen auf rund 2.128 Dienststunden. 11 Mitglieder erreichen die nächsten Dienstgrade.

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Befördert: (von links) Stefan Schelte, Hinnerk Esters, Anna-Lena Eilers, Stefan Untiedt, Rene Schniers, Daniel Deyen, Lukas Knelangen, Simon Olliges, Stefan Janßen und Nicolas Kramer. Ortsbrandmeister Stefan Bruns (rechts) überreichte die Urkunden. Foto: Funke

Befördert: (von links) Stefan Schelte, Hinnerk Esters, Anna-Lena Eilers, Stefan Untiedt, Rene Schniers, Daniel Deyen, Lukas Knelangen, Simon Olliges, Stefan Janßen und Nicolas Kramer. Ortsbrandmeister Stefan Bruns (rechts) überreichte die Urkunden. Foto: Funke

Die persönliche Urkundenübergabe, die Präsentation der Bilanz ganz klassisch am Mikrofon: All das war jetzt wieder möglich bei der Generalversammlung der Feuerwehr Gehlenberg. Ortsbrandmeister Stefan Bruns legte in seinem Jahresbericht die aktuellen Zahlen vor. Für die Feuerwehr gab es 2020 demnach insgesamt 23 Einsätze. Das sind weniger als in den Vorjahren: 2019 waren es 32, 2018 sogar 46.

5 Mal mussten laut Statistik Brände bekämpft werden, 12 Mal war eine Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, Wasser- oder Sturmschäden erforderlich, dazu waren 2 weitere technische Hilfseinsätze notwendig, 5 Mal wurde Fehlalarm ausgelöst und ein Mal gab es eine Alarmübung. Beim First Responder waren 41 Einsätze verzeichnet, erklärte Bruns. Insgesamt kamen die Feuerwehrkameraden damit auf 2.128 Dienststunden, beim First Responder auf 172 Dienststunden. Somit ergebe sich eine Gesamtsumme von 2.300 Stunden für das Jahr 2020, rechnete der Ortsbrandmeister vor.

3 Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft in der Gehlenberger Feuerwehr standen bereits im vergangenen Jahr an, konnten aber aufgrund der Corona-Pandemie nicht vollzogen werden. Daher erhielten Hermann Steenken, Gerhard Steenken und Johann Rolfes nun die entsprechende Urkunde aus den Händen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Franz-Josef Nording. Derweil laufen die Vorbereitungen zur Gründung einer Jugendfeuerwehr auf Hochtouren, da sich inzwischen 12 Kameraden für die Betreuung gefunden haben.

Beförderung der Kameraden 

Als besonderes Ereignis bezeichnete Stefan Bruns die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges Typ GW-L2, das über ein zusätzliches Gaswarngerät verfügt und mit einer Rundumbeleuchtung umgerüstet wurde. Die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges machte es erforderlich, einen 3. Gruppenführer zu wählen. Dieses Amt übernimmt fortan Gerd Hömmken nach einstimmiger Wahl.

Insgesamt 11 Kameraden wurden danach in die nächste Dienststufe befördert. Für Nicolas Kramer, Lukas Knelangen, Simon Olliges, Timo Janßen, Stefan Janßen, Rene Schniers und Anna-Lena Reiners bedeutete dies, dass sie vom Anwärter zum Feuerwehrmann beziehungsweise zur Feuerwehrfrau aufgestiegen sind, Daniel Deyen und Stefan Schelte vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann sowie Stefan Untiedt vom Löschmeister zum Oberlöschmeister und Hinnerk Esters vom Oberlöschmeister zum Hauptlöschmeister.

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