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Feuerwehr bringt Mutter und Kind wieder zusammen

Die Cloppenburger Einsatzkräfte hatten am Samstag eine Menge zu tun. Unter anderem verschafften sie einer Frau wieder Zugang zu ihrer Wohnung, das Kind hatte die Tür von innen verschlossen.

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Hilfe bei der Landung: Die Feuerwehr leuchtete unter anderem den Landeplatz beim Krankenhaus aus. Foto: Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

Hilfe bei der Landung: Die Feuerwehr leuchtete unter anderem den Landeplatz beim Krankenhaus aus. Foto: Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

Ein ereignisreicher Samstag liegt hinter der Freiwilligen Feuerwehr Cloppenburg. Wie die Kameraden und Kameradinnen auf ihrer Facebookseite mitteilen, mussten sie am Morgen und Vormittag zu drei Einsätzen ausrücken.

Um 0.53 Uhr wurden die Feuerwehrleute zum Krankenhaus beordert. Ein Rettungshubschrauber (RTH) sollte dort landen, um einen Patienten zu verlegen. "Wir haben die Landefläche ausgeleuchtet, Christoph Westfalen konnte sicher landen und starten", heißt es in dem Bericht.

Weiter ging es mit einem Verkehrsunfall am frühen Morgen auf dem Cappelner Damm. Ein Autofahrer war gegen einen Straßenbaum gefahren, die vier Insassen wurden teils schwer verletzt. In dem Fahrzeug saß auch Labradormischling "Luke", der wohl geschockt vom Unfall Reißaus nahm. "Die erste Suche an der Unfallstelle blieb ohne Erfolg. Auf dem Rückweg ins Feuerwehrhaus sichteten wir ihn an der Emsteker Straße", so die Feuerwehr.

Annäherung gestaltet sich schwierig: Die Feuerwehrleute bauten einen Zwinger um den Hund herum. Foto: Freiwillige Feuerwehr CloppenburgAnnäherung gestaltet sich schwierig: Die Feuerwehrleute bauten einen Zwinger um den Hund herum. Foto: Freiwillige Feuerwehr Cloppenburg

Platz und Sitz habe er gut befolgt, nur anleinen ließ er sich nicht. Leckerlis aller Art und gutes Zureden half auch nicht. "Also haben wir improvisiert und aus Bauzäunen einen Zwinger um Luke herum gebaut."

Den dritten Einsatz gegen 11 Uhr nennt die Feuerwehr einen "Klassiker": Person auf Balkon. Nachdem ein Kleinkind die Tür von innen geschlossen hatte, kam die Mutter nicht wieder in die Wohnung. "Auch hier hat gutes Zureden nichts geholfen", so die Einsatzkräfte. Sie mussten die Haustür mit Spezialwerkzeugen öffnen, um Mutter und Kind wieder zu vereinen.

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