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"Feriendorf Dwergte" lädt fürs Wochenende zum Peiterbult ein

Die Veranstaltung in Dwergte mit vielen Aktionen findet am Wochenende des 23. und 24. Juli statt. Ein Highlight ist der Dankgottesdienst am Samstag um 19 Uhr.

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Peiterbult wird gefeiert: Die Tradition geht auf das Abschlussfest der Getreideernte zurück. Archivfoto: Landwehr

Peiterbult wird gefeiert: Die Tradition geht auf das Abschlussfest der Getreideernte zurück. Archivfoto: Landwehr

Ganz im Zeichen des Peiterbults als traditionelles Abschlussfest der Getreideernte steht das Feriendorf Dwergte am Samstag und Sonntag (23. und 24. Juli). Die Organisatoren des Vereins "Feriendorf Dwergte" haben erneut ein buntes 2-tägiges Programm zusammengestellt, das mit der Sommernachtsparty, dem erstmals stattfindenden Tauzieh-Wettbewerb oder dem Mittagessen mit Buchweizenpfannkuchen einige Höhepunkte bietet.

Bevor gefeiert wird, starten die Dwergter traditionell ihre Peiterbultfeier mit einem Dankgottesdienst am Samstag um 19 Uhr im Dwergter Jugendheim. Ab 20 Uhr wird dann die Sommernachtsparty eingeläutet. Dazu locken eine Cocktailbar, ein Getränkepavillon und ein Bratwurststand zur Stärkung.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr erstmals mit einem Tauziehwettbewerb. Jeweils 5 Personen messen sich im KO-System, um die stärkste Gruppe zu ermitteln. Hierzu nimmt Tobias Flerlage unter Telefon 0163/3636140 noch Anmeldungen entgegen. Jede Mannschaft erhält zudem eine Antrittsprämie in Form von Getränken.

Oldtimerfreunde zeigen ihre restaurierten Schätze

Zum Mittagessen servieren die Dwergter ihren bekannten Buchweizenpfannkuchen, ihren "Jan Hinnerk". Zudem gibt es Pommes, Brat- oder Currywurst. Musikalisch wird der Nachmittag untermalt durch den Shantychor Molbergen.

Neben diesen Highlights zeigen die Oldtimerfreunde ihre liebevoll restaurierten Schätze. Eine Hüpfburg und ein Wackelboot sind aufgebaut und Groß und Klein können sich beim Ponyreiten versuchen. Am Sonntagnachmittag locken zudem Kaffee und selbstgemachter Kuchen.

In früheren Jahren, als das Getreide noch von Hand gemäht und gebunden werden musste, ließ man die letzten Halme stehen. Damit verbunden war der Glaube, dass der Peiterbult (Peerbult) Nahrung für den Schimmel des Gottes Wodan sei. Danach ließen die Schnitter am Schluss des Mähens auf dem letzten Stück eine Hocke stehen, banden diese an einen Stock oder Strauch und flochten Blumen hinein. Der Abschluss der Ernte war immer ein Grund zum Feiern: der Peiterbult. Alle, die auf dem Feld bei der Arbeit geholfen hatten, versammelten sich abends um die letzte Hocke, sangen Lieder, tranken und feierten gemeinsam.

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