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Fast wie früher: Löninger stürzen sich in Kirmestrubel

Die Besucherzahlen stimmen: Der Oktobermarkt ist ein Erfolg. Die 3G-Regelung gilt diesmal nicht. Dafür wird komplett unter freiem Himmel gefeiert.

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Ordentlich voll: Die Kirmes zog am Sonntagnachmittag zahlreiche Besucher an.  Foto: Meyer

Ordentlich voll: Die Kirmes zog am Sonntagnachmittag zahlreiche Besucher an.  Foto: Meyer

Fast ohne Einschränkungen findet derzeit der dreitägige Oktobermarkt in Löningen statt. Am Samstag war in der Stadtmitte bereits viel los. Bei schönem Herbstwetter genossen die Besucher die typische Kirmesatmosphäre. Am Sonntag hatten außerdem die Geschäfte geöffnet.

Höhepunkt am Samstagabend war ein Bummellaternenumzug. Der Andrang war riesig. "So viele kleine Besucher habe ich in 30 Jahren nicht gesehen", freut sich Stadtmarketingleiter Jörn Willen. Jedes Kind erhielt ein Lebkuchenherz. Die Bürgerkapelle begleitete den Zug musikalisch. Als die Jüngsten ins Bett mussten, war allerdings noch lange nicht Schluss. Die Schausteller durften mit dem Auftakt zufrieden sein. Auch am Sonntag schlenderten zahlreiche Menschen über die Marktmeile. "Man merkt, dass sie nach der langen Auszeit wieder Lust zum Feiern haben", sagt Willen.  

Großer Andrang: Am Laternenumzug nahmen zahlreiche Familien teil. Marktmeister Jörn Willen (links) verteilt Lebkuchenherzen. Foto: SiemerGroßer Andrang: Am Laternenumzug nahmen zahlreiche Familien teil. Marktmeister Jörn Willen (links) verteilt Lebkuchenherzen. Foto: Siemer

Während zahlreiche Jahrmärkte wie zuletzt die Meppener Herbstkirmes (mangels Schaustellern) abgesagt wurden, kann der Oktobermarkt stattfinden. Die Einschränkungen halten sich in Grenzen. Die Kirmes verlaufe aber coronakonform, betont Jörn Willen. Weil sich das bunte Treiben auf die Innenstadt verteile, müsse der Kurt-Schmücker-Platz nicht eingezäunt werden. Die Schausteller selbst hätten ihre eigenen Hygienekonzepte, berichtet Willen. Er hält die Maßnahmen für ausreichend. „Wir haben auch auf ein Festzelt verzichtet, sodass alles im Freien stattfindet.“  Dort fühlt sich  die „Jigger Bigger Band“ ohnehin am Wohlsten. Die 14 Musiker aus Holland sorgten am Sonntag mit fetziger Blechblasmusik für Stimmung. 

Sorgen für Stimmung: Die Jigger Bigger Band aus Holland. Foto: MeyerSorgen für Stimmung: Die "Jigger Bigger Band" aus Holland. Foto: Meyer

Jörn Willen zog am Sonntagnachmittag ein positives Zwischenfazit. Was ihn besonders freut: Die Betreiber von Fahrgeschäften und Buden verdienen endlich wieder Geld. Für viele ist  es die erste Kirmes seit fast zwei Jahren. "Sie sind uns sehr dankbar, dass wir sie durchziehen". 

Der Rummel geht am Montag weiter. Dann heißt es für die Kinder: einmal zahlen, zweimal fahren. In den Grundschulen und Kindergärten wurden entsprechende Rabattcoupons verteilt. Um 17 Uhr spendiert das Stadtmarketing Freibier (Blockhaus Wimmert). 

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