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Fast 300 Schweine im Stall verhungert: Strafbefehl beantragt

296 Tiere sind in der Schweinemastanlage im Landkreis Osnabrück verendet. Der beschuldigte Betreiber hatte sich selbst angezeigt.

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Symbolfoto: dpa

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Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat Strafbefehl gegen einen 64-jährigen Mann beantragt, der in einem Stall 296 Schweine verhungern haben lassen soll. Der Betreiber einer Schweinemastanlage habe im Juni vorigen Jahres 300 Tiere in Hilter (Kreis Osnabrück) eingestallt und sie dann mindestens 2 Monate lang nicht mit Futter versorgt, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

"In der Folge starben 296 Schweine einen Hungertod", hieß es in einer Mitteilung. Die Tiere hätten sich während der Zeit von Kadavern bereits verendeter Schweine ernährt. Eines der überlebenden Schweine habe damals sofort notgetötet werden müssen.

Der Beschuldigte, der sich selbst beim Landkreis Osnabrück anzeigte, soll das Leid und die erheblichen Schmerzen der Tiere billigend in Kauf genommen haben. Zudem soll er nicht wie gesetzlich vorgeschrieben für eine sofortige Beseitigung der Kadaver gesorgt haben.

Der Strafbefehl wurde wegen des Verdachts zweier Straftaten nach Tierschutzgesetz sowie des Tierischen Nebenprodukte-Beseitigungsgesetzes beim Amtsgericht Bad Iburg beantragt.

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