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Fans der "wunderbaren Welt des Fußballs" kommen voll auf ihre Kosten

Radio- und Fernsehmoderator Arnd Zeigler war mit seinem zweiten Programm in der Stadthalle zu Gast. Dabei überzeugte er mit einem Ritt durch allerlei Kuriositäten der Fußballwelt.

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An seinem bekannten Schreibtisch: Arnd Zeigler hatte das Konzept seiner Fernsehsendung auf die Bühne übertragen. Foto: Hermes

An seinem bekannten Schreibtisch: Arnd Zeigler hatte das Konzept seiner Fernsehsendung auf die Bühne übertragen. Foto: Hermes

Zweieinhalb amüsante Stunden hat Arnd Zeigler den Besuchern am Dienstagabend in der Stadthalle beschert. Unter dem Titel "Hat schon Gelb" war der Fernseh- und Radiomoderator mit seinem zweiten Programm in Cloppenburg zu Gast. "Bisher war ich zweimal hier, als Grundschulkind im Museumsdorf und bei einem Spiel im Stadion", sagte Zeigler zu Beginn.

Bekannt wurde Zeigler unter anderem mit seiner Fernsehsendung, die jeden Sonntagabend ausgestrahlt wird. In seiner "wunderbaren Welt des Fußballs" kümmert er sich sowohl um den aktuellen Spieltag der deutschen Bundesligen als auch um allerlei Kuriositäten über den Globus verteilt. Und seine Fans kamen am Abend in der Stadthalle voll auf ihre Kosten, Zeigler hatte das Konzept der Sendung auf die Bühne übertragen.

Grußvideo von Ansgar Brinkmann zu Beginn

Mit verschiedenen Videos und Bildern sorgte er für viele für Lacher. Wie viele Stunden Zeigler mit seinem Team das Internet auf der Suche nach fußballerischen Leckerbissen und Kuriositäten durchforstet, ist nicht bekannt. Es dürften einige sein. Dabei erwischte der 56-Jährige gleich einen guten Start in der Kreisstadt, mit einem Grußvideo von Ex-Profi Ansgar Brinkmann traf er den richtigen Nerv beim Publikum. "Ich kenne Cloppenburg gut und erinnere mich an meine Zeit mit langen Nächten und viel Humor", so Brinkmann.

Mit Witzen zum Hamburger SV hielt sich Zeigler an diesem Abend eher zurück. "Viele von früher würde ich heute auch so nicht mehr schreiben", sagte der Stadionsprecher von Werder Bremen mit Blick auf die Situation seines Lieblingsvereins. Für den stärksten Moment des Abends sorgte der Moderator bei der Bildbetrachtung und Beschreibung eines Kuss-Fotos von Stefan Effenberg und seiner Frau. "Wenn man im Internet nach den Begriffen Effenberg und Zunge sucht, findet man interessante Dinge", so Zeigler mit einem Augenzwinkern.

Foto: HermesFoto: Hermes

Abwechslung gab es immer wieder durch die Rubriken "Humor vorm Tor" und "Kacktor des Monats", das Zeigler regelmäßig in seinem Garten nachstellt. Dazu zeigte er die schönsten Autogrammkarten und Eigentore. Auch für Freunde der Regelkunde war etwas dabei. "Schießt ein Spieler einen Eckball über das gesamte Spielfeld in das eigene Tor, gibt es Eckball auf der anderen Seite", heißt es in der Spielordnung.

Als Zugabe nahm Zeigler die Zuhörer mit auf seine emotionale Reise zum Fußballfan: vom gemeinsamen Schauen mit den Brüdern über ein Treffen mit Paul Breitner bis hin zu Besuchen am Werder-Trainingsplatz. "Fußball verbindet Menschen ungemein, das geht nie vorbei", sagte er. Schließlich sind die zweieinhalb Stunden mit ihm schnell verflogen, die Zuschauer dankten es mit Applaus und einem positiven Resümee nach der Show. Einziger Wermutstropfen: Es hätte noch die ein oder andere Anekdote aus dem Bundesliga-Geschäft mehr sein dürfen. Erlebt haben dürfte Zeigler genug. 

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