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Falschfahrerin kollidiert nach 23 Kilometern mit Streifenwagen

Die 39-Jährige aus dem Landkreis Cloppenburg hielt trotz Blaulicht nicht an. Erst nachdem die Autobahn 29 voll gesperrt worden ist, wendete sie. Dann fuhr sie gegen einen Streifenwagen.

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Symbolfoto:dpa

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In der Nacht zu Samstag hat eine 39-Jährige aus dem Landkreis Cloppenburg für einen Großeinsatz der Polizei auf der Autobahn 29 gesorgt. Denn die Frau war mit ihrem Auto in der falschen Fahrtrichtung unterwegs. Gegen Mitternacht hatten die ersten Autofahrer die Falschfahrerin in Höhe Rastede (Landkreis Ammerland) gemeldet. Das Auto war in Richtung Osnabrück unterwegs.

Die Großleitstelle Oldenburg leitete die Notrufe an die Polizei weiter. Die wiederum schickte sofort mehrere Streifenwagen los. In Höhe der Anschlussstelle Jaderberg entdeckten die Beamten das Auto der 39-Jährigen. Ein Streifenwagen versuchte auf der "richtigen" Fahrbahn mit einer Parallelfahrt, die Frau zum Stoppen zu bringen.

Wie die Polizeiinspektionen Oldenburg-Stadt/Ammerland am Samstag berichtet, habe die Frau allerdings Blaulicht, Sirene und alle weiteren Versuche zur Kontaktaufnahme schlichtweg ignoriert. Sie setzte unbeirrt ihre Fahrt fort.

Dementsprechend hätten die Beamten die Autobahn 29 nun in Höhe der Abfahrt Zetel voll sperren müssen. Der Verkehr wurde sicherheitshalber abgeleitet. Auf der nunmehr freien Fahrbahn wendete die 39-Jährige ihr Auto. Dann fuhr sie gegen einen Streifenwagen. Erst jetzt – nach 23 Kilometern – endete die Falschfahrt.

Warum die 39-Jährige auf der falschen Fahrbahn unterwegs war, ist noch unklar. Im Raum steht offenbar die Frage, ob sie unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen gestanden haben könnte. Denn die Polizei teilte am Samstag mit, dass ihr eine Blutprobe entnommen worden ist. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat bereits den Führerschein beschlagnahmt. Das weitere Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs dauert noch an.

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