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Essen: Am längsten, am höchsten, und am kleinsten

Sie hat ein historisches Rathaus, bekannte Gewerbebetriebe und sogar einen Bahnanschluss. Doch welche Extreme hat die Gemeinde Essen zu bieten?

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Foto: Meyer

Foto: Meyer

Das höchste Gebäude:

Ist die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus. Ihr 68 Meter hoher Glockenturm ist schon von Weitem zu sehen. Die Kirche wurde 1875 nach fünfjähriger Bauzeit eingeweiht. Sie ist 50 Meter lang und 22 Meter breit und bietet knapp 800 Gottesdienst- besuchern Platz.

Längster und kürzester Wasserlauf:

Durch Essen fließt die Hase, hier größtenteils als Lager Hase. Der Calhorner Mühlenbach schlängelt sich über rund 7,34 Kilometer durch das Gemeindegebiet. Am kürzesten ist der Hohenfehnbach (1,18 Kilometer).

Das Solebad

Ein eigenes Solebad hat außer Essen keine andere Gemeinde im Landkreis. Solebäder haben einen Salzgehalt von bis zu sechs Prozent im Wasser. Das schafft Auftrieb und dient zugleich der Therapie vieler Leiden wie Hauterkrankungen, Allergien, Erkältungen, Verdauungsbeschwerdensowie Stoffwechselproblemen. Aber auch Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen sollen durch das Bad gelindert werden. In Essen kommt der Spaß dabei nicht zu kurz. Das Angebot reicht von der Aquafitness bis zum Seniorenschwimmen.

Größte und kleinste Ortschaft:

Im Hauptort Essen wohnen derzeit 4669 Menschen. Er ist das politische und wirtschaftliche Zentrum der Gemeinde und bietet alles, was zum Leben gebraucht wird. Zur Dorfgemeinschaft Bartmannsholte, Barlage, Bokel und Felde gehört die Bauerschaft Bokel. Mit gerade einmal zwölf Einwohnern ist sie der kleinste Ort der Kommune.

Größter und kleinster Kindergarten:

Essen hat drei Kindergärten und eine eigene kommunale Krippe. Mit 160 Kindern die größte Einrichtung ist der Regenbogen-Kindergarten. 56 Kinder kann die fünfzügige „Schatzkiste” aufnehmen. Für eine Krippe, die ausschließlich Unter-Dreijährige aufnimmt, ist das allerdings alles andere als klein.

Gleich zwei Landesligisten:

Gleich zwei Essener Fußballvereine, der BV Essen und der SV Bevern, kicken aktuell in der Landesliga. Beide haben sich dort etabliert und sind erfolgreich. 2019 gewann der SV Bevern (Foto) die Liga sogar, verzichtete aber freiwillig auf den Aufstieg, weil dieser zahlreiche organisatorische Aufgaben mit sich gebracht hätte, die der kleine Verein nicht hätte leisten können.

Gleich zwei Essener Fußballvereine, der BV Essen und der SV Bevern, kicken aktuell in der Landesliga.
Foto: Rolf Wulfers
Ein eigenes Solebad hat außer Essen keine andere Gemeinde im Landkreis.
Foto: Gemeinde Essen
Um 1650 wurde in Essen eine Bockwindmühle errichtet, die heute als Diekmanns Mühle” bekannt ist. Sie ist seit 1791 im Besitz der Familie Diekmann und soll jetzt aufwändig renoviert werden.
Foto: Meyer
Der Calhorner Kirchweg ist mit 5,7 Kilometern die längste Straße in der Gemeinde Essen.
Foto: Meyer
Die katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus ist das höchste Gebäude. Ihr 68 Meter hoher Glockenturm ist schon von Weitem zu sehen.
Foto: Georg Meyer
Essen hat drei Kindergärten und eine eigene kommunale Krippe.
Foto: Georg Meyer
Durch Essen fließt die Hase, hier größtenteils als Lager Hase.
Foto: Georg Meyer
Nur 51 Meter lang ist die Professor-von-Klitzing-Straße im Essener Ortskern.
Foto: Clemens Sperveslage
Der kürzeste Wasserlauf ist der Hohenfehnbach (1,18 Kilometer).
Sarah Frerichs

Das älteste noch existierende Gebäude:

Um 1650 wurde in Essen eine Bockwindmühle errichtet, die heute als „Diekmanns Mühle” bekannt ist. Sie ist seit 1791 im Besitz der Familie Diekmann und soll jetzt aufwändig renoviert werden. Der Heimatverein hat die Federführung übernommen. Die Mühle soll nach ihrer Sanierung für Führungen und andere kulturelle Zwecke genutzt werden. Um 1783 wurde „Brands Scheune“ im alten Ortskern errichtetet. Sie wird als Heimathaus genutzt. Noch älter als dieses Gebäude ist das Gut Lage. Es wurde im Jahre 1175 erstmals namentlich erwähnt. Ein Unternehmen hat das ehemalige Rittergut 2004 erworben und restauriert. Das Herrenhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Längste und kürzeste Straße:

Der Calhorner Kirchweg ist mit 5,7 Kilometern die längste Straße in der Gemeinde Essen. Er führt von Ostendorf durch Hülsenmoor über den Blocksmühlenbach auf die Bartmannsholter Straße. Nur 51 Meter lang ist die Professor-von-Klitzing-Straße im Essener Ortskern. Dafür trägt sie einen großen Namen, nämlich den des Physiknobelpreisträgers Klaus von Klitzing, der in Essen aufwuchs.

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