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Es bleibt Skepsis

Thema: Oster-Reisewelle im dritten Corona-Jahr – Die Menschen zieht es an die Küste. Wenn alle ein bisschen Acht aufeinander geben, werden es schöne Ferien.

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Ja, es ist vollkommen verständlich, dass es die Menschen aktuell an die Nordseeküste zieht, um dort über Ostern einige angenehme Tage zu verbringen. Schließlich gibt es kaum ein schöneres Fleckchen Erde. Schließlich ist auch im dritten Corona-Jahr jede Abwechslung und jede Luftveränderung willkommen. Und ja, es ist mindestens genauso nachvollziehbar, dass sich die Menschen an der Nordseeküste auf die zahlreichen Urlauberinnen und Urlauber freuen.

Schließlich lebt die Bevölkerung auf diesem schönen Fleckchen Erde zum Großteil vom Tourismus. Schließlich hatten die Hoteliers, Gastronomen, Fährbetriebe, Strandkorbverleiher etc. in den zurückliegenden zwei Corona-Jahren mit herben, zum Teil existenzbedrohenden Einnahmeverlusten zu kämpfen. Und dennoch bleiben Zweifel und Skepsis.

"Denn welchen Wert hat eine anfangs schöne Reise, wenn sie schlussendlich in einer schweren Krankheit endet?"Normann Berg

Macht es Sinn, sich vor dem Hintergrund der weiterhin hohen Infektionszahlen in das voll besetzte Unterdeck einer Fähre zu setzen, auf der nun auch – wie nahezu überall – die Maskenpflicht weggefallen ist? Nicht ohne Hintergedanken appelliert etwa Langeoogs Bürgermeisterin an Gäste und Insulaner, doch bitte weiter freiwillig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Recht hat sie. Denn welchen Wert hat eine anfangs schöne Reise, wenn sie schlussendlich in einer schweren Krankheit endet?

Letzteres kann hier mit relativ einfachen Mitteln weitgehend vermieden werden: Handhygiene, ein bisschen Abstand zueinander halten und eine Maske überall dort tragen, wo es eng und stickig ist. Das war's schon. Gute Reise, schönen Urlaub und vor allem Gesundheit.

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