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Ermutigende Entwicklung

Thema: Abbau der Überschüsse an Gülle und Co. - Es geht voran im Oldenburger Münsterland. Nun muss der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden.

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Allein im Kreis Cloppenburg gibt es noch Überschüsse an Stickstoff, die sich aus dem Aufkommen von Gülle, Mist, Gärresten und mineralischem Dünger ergeben – und sie sind noch deutlich. In Vechta gelang zwar die Wende, aber das Kreisgebiet liegt nur sehr knapp unterhalb der gesetzlich zulässigen Obergrenze von 170 Kilogramm pro Hektar.

Das klingt zunächst auch nicht sonderlich gut. Dennoch ist der Fortschritt in beiden Kreisen, den die Daten des neuen Nährstoffberichts markieren, gewaltig – im Vergleich zum Vorjahr.

Die Entwicklung hat viele Gründe: Die Tierzahl vor Ort ist weiter gesunken (auch wegen der Teilnahme an Tierwohlmaßnahmen, bei denen mehr Platz im Stall zwingend ist). Außerdem wird wesentlich effizienter – also zielgenauer – gedüngt. Und: Die Exporte in Ackerbauregionen, haben an Fahrt aufgenommen. Und das hängt mit der deutlichen Qualitätsverbesserung der Ausfuhren des Wirtschaftsdüngers zusammen, aber auch mit der gestiegenen Bereitschaft der Landwirte in Ostniedersachsen, mit den Tierhaltern im Nordwesten zu kooperieren.

Setzt sich diese Entwicklung fort, gibt es allen Anlass zum Optimismus, dass das Grundwasser vor Nitrateinträgen besser geschützt wird.

Eine große Baustelle bleibt freilich der Phosphatüberschuss, der erhebliche Auswirkungen auf Oberflächengewässer haben kann. Es gilt, den Fokus darauf besonders zu richten – und sich von den bisherigen Fortschritten selbst ermutigen zu lassen.

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