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Erdbeerverschmäherin

Meine Woche: Das Oldenburger Münsterland ist Erdbeerland. Wir haben sogar unsere eigene Majestät. Wie kann man Erdbeeren auch nicht mögen, oder?

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Pauline I. – unsere Erdbeerkönigin – hat in dieser Woche die Erdbeersaison eröffnet. Aufgrund der Corona-Pandemie regiert sie nun schon seit 3 Jahren. Damit wird sie einen besonderen Platz in den Annalen der Südoldenburger Erdbeer-Royals einnehmen. Im Juli soll ihre Nachfolgerin ermittelt werden. Interessierte Erdbeer-Fans können sich bis zum Ende des Monats bewerben.

Es gibt sicher schlechtere Titel als den der Erdbeerkönigin. Es gibt schließlich keine Menschen, die keine Erdbeeren mögen, oder? Insbesondere im Oldenburger Münsterland. Ein Sakrileg wäre das. Und als Sahnehäubchen noch Spargel und Grünkohl verschmähen – das machte es perfekt.

Und doch. Es gibt sie. Die Südoldenburgerin, die keine Erdbeeren mag. Ich werde auf ihre Identität nicht näher eingehen, da der Grund ihrer Abneigung so derart abstrus ist, dass das besser so wenig Menschen wie möglich wissen.

Erdbeeren sind eigentlich gar keine Beeren

Wie wir alle wissen, sind Erdbeeren per Definition keine Beeren. Die Erdbeere zählt zu den sogenannten Scheinfrüchten. Es handelt sich bei der Erdbeere genauer gesagt um eine Sammelachänenfrucht, auch Sammelnussfrucht genannt. Nuss – da klingelt es sicherlich. Diese kleinen Kernchen auf der Erdbeere sind die Nüsschen.

Die meisten von uns stören sich beim Essen von Erdbeeren nicht weiter daran, dass wir so viele Nüsschen dabei verzehren. Aber die schon erwähnte Südoldenburgerin schon. Sie mag die Nüsschen nicht. Also den Teil der Erdbeere, der die Scheinfrucht definiert. Wenn das mal keine botanisch korrekte wie konsequente Abneigung ist.

Pech für die Erdbeerverschmäherin, gut für uns anderen. Wer freut sich nicht auf die leckeren Erdbeerboden mit frischen Scheinfrüchten in den kommenden Wochen? Mit Schlagsahne, finden Sie? Wussten Sie, dass ich jemanden kenne, der keine Schlagsahne mag? Also...

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