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Er ist stolzer Inhaber einer Chaosfabrik

Sehr persönliche Ansichten, immer dieselben 10 Fragen. Dieses Mal: Manuel Meyer aus Bakum. Er ist erstmals mit seinem neuen Laufgeschäft "Chaosfabrik" auf dem Stoppelmarkt vertreten.

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Auf dem Stoppelmarkt: Manuel Meyer steht vor seinem neuen Laufgeschäft "Chaosfabrik". Foto: M. Niehues

Auf dem Stoppelmarkt: Manuel Meyer steht vor seinem neuen Laufgeschäft "Chaosfabrik". Foto: M. Niehues

Die Berichterstattung rund um den Stoppelmarkt 2022 wird Ihnen präsentiert von der Volksbank Vechta.

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Jetzt sehr gut. Ich habe in diesem Jahr mein neues Laufgeschäft bekommen. Rund ein Jahr hat der Bau der "Chaosfabrik" gedauert. Die Besucher dürfen sich auf drei Etagen an 50 Spielen erfreuen. Seit Juni war ich damit bereits auf mehreren großen Volksfesten vertreten. Pfingsten bin ich im Sauerland gestartet, zuletzt war ich in Paderborn. Überall ist die Chaosfabrik vom Publikum sehr gut angenommen worden. Viele Besucher haben so viel Spaß, dass sie gleich ein zweites Mal wieder reinwollen. Nach der entbehrungsreichen Pandemie-Zeit freue ich mich über diesen Erfolg. Auch auf dem Stoppelmarkt habe ich gleich am ersten Tag sehr viel positive Resonanz erfahren. Meine Chaosfabrik war auch Bestandteil der Backstage-Tour, die an Leser der OM-Medien verlost wurde. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet, den Gewinnern mein Geschäft zu erklären. Das war ein sehr schöner Austausch mit den Teilnehmern.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Meine neue Chaosfabrik. Andere Leute gönnen sich ein Einfamilienhaus, ich investiere in ein Laufgeschäft. Die Idee dahinter hatte ich schon lange. Die, die sie technisch und gestalterisch umgesetzt haben, haben ganze Arbeit geleistet. Darüber freue ich mich. In dem Laufgeschäft steckt mein Herzblut.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als Erstes abgeschafft?
Der Papierkram, den man als Schausteller zu erledigen hat, nervt. Es wird immer mehr, ist mein Eindruck. Und nur zu oft sind die Anforderungen, die an uns gestellt werden, nur schwer oder fast gar nicht erfüllbar. Hier müsste es Erleichterungen geben. Erschwernisse haben wir nämlich schon genug in unserem Job.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Ich habe mir ja gerade erst meinen Traum erfüllt. Vor der Chaosfabrik habe ich die Piratenrutsche besessen. Bei schlechtem Wetter war das ein schlechtes Geschäft. Geträumt hatte ich deshalb schon lange von einem tollen Laufgeschäft.

Was tun Sie am Liebsten?
Am liebsten belustige ich mein Publikum. Ich habe Spaß, wenn ich anderen Menschen Freude und Spaß bereiten kann.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich bin ein notorischer Frühausteher. Was gut ist, weil man dann am Tag viel schaffen kann. Aber ich bin auch meist nervös und ungeduldig. Das ist weniger vorteilhaft. Etwas mehr Gelassenheit würde mir guttun.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Ich schaue mir gerne den Sender NTV und ansonsten am liebsten Dokus an. Historische Themen und Reiseberichte interessieren mich dabei besonders.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde gerne meinen Vater treffen wollen. Er ist vor 10 Jahren viel zu früh und plötzlich gestorben. Ich vermisse ihn sehr und würde ihm heute gerne zeigen wollen, was ich geschaffen habe.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ein schönes Steak würde mir sehr gefallen. Glücklicherweise ist Schinderhannes ein Nachbar von mir auf dem Stoppelmarkt. Der Weg dahin ist also nicht weit. Denn ich liebe Steaks über alles.

Welches Thema von OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Ich verfolge die Berichterstattung, wenn ich auf der Reisen bin. Das ist dann mein Kontakt zur Heimat. Die Stoppelmarktsberichterstattung finde ich klasse. Ihr seid immer nah dran am Geschehen – weiter so!


Zur Person:

  • Manuel Meyer ist 45 Jahre alt, verheiratet und hat einen 16-jährigen Sohn.
  • Er wohnt in Schledehausen bei Bakum und ist schon früh in das Schaustellergewerbe eingestiegen.
  • Meyer ist zudem Mitglied im Verein der reisenden Schausteller Vechta.

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