Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Entschlossen und humorvoll: Wie prominente Unternehmen in der Region „Ja zum Impfen" sagen

„We care about pigs“ heißt es sonst von Weda aus Lutten. Jetzt lautet die Werbeaussage „We care about impf“. Mitbewerber Big Dutchman aus Calveslage ändert sogar seinen Firmennamen in „Big Impfung“.

Artikel teilen:
Zahlreiche Unternehmen der Region haben eine Botschaft: „Wir sagen Ja zum Impfen“. Grafik: Tom Fortmann

Zahlreiche Unternehmen der Region haben eine Botschaft: „Wir sagen Ja zum Impfen“. Grafik: Tom Fortmann

Was große Konzerne können, schaffen die Unternehmen aus der Region Oldenburger Münsterland ebenfalls mit Leichtigkeit. Nachdem bundesweit 150 Firmen ihre Werbeslogans änderten und damit Bürgerinnen und Bürger aufforderten, sich gegen die Corona-Pandemie zu stemmen und sich impfen oder boostern zu lassen, findet die Initiative in der Region viele engagierte Nachahmer.  Einem Aufruf von Ann Börries, Marketingleiterin bei Weltec Biopower in Vechta folgend, beteiligen sich nun auch 31 Unternehmen und Institutionen im Oldenburger Münsterland (OM). Diese versammeln sich hinter der Losung „Wir sagen Ja zum Impfen.“ Partner der Initiative ist die OM-Mediengruppe.

„Impfen. Machen wir.“Abgewandelter Impf-Werbeslogan bei Pöppelmann

Viele Firmen greifen zum Teil stark in ihre bekannten Werbebotschaften ein, zeigen dabei aber auch Humor. So lautet beispielweise die Ansage der Volks- und Raiffeisenbanken jetzt „Wir impfen uns den Weg frei“.  Und bei der Firma Diekmann Elektrotechnik aus Damme heißt es jetzt "Piek mann - weil impfen passt". Für Ann Börries lag es nahe, nicht nur selbst teilzunehmen, sondern die Kampagne auf das OM herunterzubrechen. Nachdem die Marketingleiterin der Firma Weltec Biopower in Vechta zunächst selbst Firmen angesprochen hatte, merkte sie schnell, „dass viele mitmachen würden, was allein zu organisieren wohl schwierig geworden wäre“. Der Weg zur OM-Mediengruppe und deren Geschäftsführer Dr. Michael Plasse war schließlich ebenso kurz wie zielführend. 

Plasse sieht in der lokalen Initiative ein „außerordentlich unterstützenswertes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung“. Um die Pandemie auch vor Ort endlich einzudämmen, sei es „entscheidend, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen“. Denn noch ist die Impfquote in Deutschland mit rund 70 Prozent viel zu gering. Epidemiologen der Universität Tübingen sehen die vor der weiteren Verbreitung der Viren schützende „Herdenimmunität“ erst bei einer Impfquote von 90 Prozent.

Wenn sich Big Dutchman in „Big Impfung“ umtauft, Pöppelmann mit „Impfen. Machen wir“ auftritt, dann sollen die neuen Slogans nicht nur zum Nachdenken, sondern vor allem zum Mitmachen auffordern.

Der bundesweite Impfaufruf ist unter dem Hashtag „#ZusammenGegenCorona“ zu finden. Diesen Slogan nutzt auch die Bundesregierung, um für das Impfen zu werben. Im OM wird es bis zum Ende des Jahres Werbung für „Wir sagen Ja zum Impfen.“ auf allen Kanälen der OM-Mediengruppe und der beteiligten Unternehmen geben. Die Aufforderung soll sich nicht nur über gedruckte Anzeigen und Berichte in der Oldenburgischen Volkszeitung und der Münsterländischen Tageszeitung sowie den OM-Wochenblättern verbreiten. Auch bei OM-Online, auf einer eigenen Internetseite, bei Facebook oder auch bei Instagram in Schrift, Ton und Bild  wird die regionale Kampagne zu sehen sein. „Wir erhoffen uns große Aufmerksamkeit und ganz besonders, dass die Aufforderung tatsächlich dazu beiträgt, dass die Impfzahlen in der Region weiter steigen“, so Plasse.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Entschlossen und humorvoll: Wie prominente Unternehmen in der Region „Ja zum Impfen" sagen - OM online