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Entlastungsstraße ist saniert – und nun komplett freigegeben

Endlich freie Fahrt: Fast 2 Jahre dauerten die Arbeiten auf der 10-Kilometer-Strecke. Es gab Ärger; der Zeitplan passte nicht immer. Doch die Projektpartner ziehen ein positives Fazit der Baumaßnahme.

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Freuten sich über das Ende der Straßensanierung: (von links) Frank Hinrichs (OOWV), Georg Lamping (Ingenieurbüro Frilling und Rolfs), Gerd Wördemann (Firma Dallmann), Andreas Rolfs (Ingenieurbüro Frilling und Rolfs), Wadim Botte (Firma Dallmann), Ute Weiner-Kohl (Straßenbaubehörde), Anne Miosga (Bauamt), Thorsten Goerke (Dallmann) und Frank Bittner (Bürgermeister). Foto: Böckmann<a href="https://www.fr-vechta.de/ueber-uns/"></a>

Freuten sich über das Ende der Straßensanierung: (von links) Frank Hinrichs (OOWV), Georg Lamping (Ingenieurbüro Frilling und Rolfs), Gerd Wördemann (Firma Dallmann), Andreas Rolfs (Ingenieurbüro Frilling und Rolfs), Wadim Botte (Firma Dallmann), Ute Weiner-Kohl (Straßenbaubehörde), Anne Miosga (Bauamt), Thorsten Goerke (Dallmann) und Frank Bittner (Bürgermeister). Foto: Böckmann

Die gute Laune war bei allen Projektpartnern an diesem Nachmittag förmlich spürbar. Im Mai 2019 waren die Arbeiten an der innerörtlichen Entlastungsstraße in Dinklage gestartet, exakt 2 Jahre später ist die Sanierung des Cityrings jetzt abgeschlossen. Und zur offiziellen Freigabe des letzten Abschnitts von insgesamt 13 Teilstücken am Schützenweg ließen die Projektpartner die Baumaßnahme noch einmal kurz Revue passieren. 

Das Fazit der niedersächsischen Straßenbaubehörde, des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes, der Stadt Dinklage, der Baufirma Dallmann und des Planungsbüros Frilling und Rolfs lautete unisono so: Es ruckelte zwar ein wenig, die Arbeiten dauerten auch etwas länger als ursprünglich geplant und es gab bisweilen Unmut in der Bevölkerung. Doch die Stadt Dinklage dürfe sich nun über eine schöne, sanierte Straße freuen.

Diese Gedanken griff Bürgermeister Frank Bittner auf. Er bezeichnete die größte Baumaßnahme in der Stadt Dinklage in den vergangenen Jahren als einen Marathon. Ja, die große Wander-Baustelle sei eine Belastung gewesen. Vor allem für die Anlieger und Geschäftsleute. Aber auch für die Bewohner von Straßen, die für einige Zeit zu Schleichwegen wurden. Dies war vor allem bei den Sperrungen der Ampelkreuzung in Richtung Quakenbrück oder der Kreuzung Richtung Bünne der Fall, weil die vorgeschriebenen Umleitungen quasi nicht genutzt wurden.

Wenn sich ein Lkw in der Innenstadt verfährt

Manchmal verirrte sich auch ein Lkw mit fremdem Kennzeichen in der Innenstadt in einer Einbahnstraße und konnte nur schwer wieder drehen. Im Feierabendverkehr staute sich zum Beispiel auf der Lange Straße und der Burgstraße manchmal der Verkehr. Umso mehr freute sich Frank Bittner auf eine jetzt hervorragend asphaltierte Entlastungsstraße für die Autofahrer und auch für die Radler. Durch die auffälligen roten Fahrradpiktogramme werde sichtbar: Radler seien dort jetzt auch ausdrücklich erwünscht – wenn sie denn möchten.

Die niedersächsische Straßenbaubehörde investierte in die Sanierung der 10 Kilometer langen Hauptverkehrsader vom Kreisel an der Mutkugel bis nach Langwege rund 3 Millionen Euro. Die Kosten liegen damit 400.000 Euro niedriger als ursprünglich kalkuliert. Die Kanalarbeiten im Schmutz- und Abwasserbereich auf der rund 1,2 Kilometern langen Strecke kosten 1,4 Millionen Euro; diese Summe teilt sich der Wasserverband OOWV und die Stadt Dinklage.

Apropos Kanalarbeiten: Wegen unvorhersehbarer Komplikationen durch die Rohrleitungen beim Kreisel am Samskamp/Sanderstraße und an der Ampelkreuzung Richtung Quakenbrück hatte sich die Arbeitszeit an diesen beiden Nadelöhren jeweils mehr als verdoppelt. Die verlorene Zeit holte die Baufirma Dallmann auf den andern Abschnitten teilweise wieder raus. Auch wenn die Arbeiten nicht wie zunächst geplant bis September 2020 beendet werden konnten. 

Alle Beteiligten lobten das Engagement von Anne Miosga aus dem Dinklager Bauamt. Die Tiefbau-Ingenieurin sei der Motor des Projekts gewesen, sie habe als Schnittstelle zur Verwaltung für die beiden Behörden und zwei Firmen die Fäden in der Hand gehabt. 

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