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Emsteker droht mit Gasexplosion

Ein 30-Jähriger hat am Freitagabend in Emstek für einen Großeinsatz gesorgt. Der Mann drohte, eine Gasexplosion in seinem Haus auszulösen.

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In Emstek gab es einen größeren Polizeieinsatz. Foto: dpa/Gentsch

In Emstek gab es einen größeren Polizeieinsatz. Foto: dpa/Gentsch

Er randalierte und drohte mit einer Gasexplosion - in Emstek hat ein 30-Jähriger am Freitagabend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Beamten mitteilen, verschanzte der Mann sich im Keller seines Hauses, als die Einsatzkräfte eintrafen. Eine 33-jährige Frau und ihr dreijähriges Kind hatten zuvor bereits selbst das Haus verlassen können. 

Um eine weitere Gefährdung auszuschließen, wurden, so teilt die Polizei mit,  zusätzliche Unterstützungskräfte, darunter Diensthundeführer, Rettungskräfte und Kräfte der psychosozialen Notfallversorgung, angefordert. 

Der der 30-Jährige androhte, eine Explosion auszulösen, wurden die umliegenden Wohnhäuser evakuiert und die Clemens-August-Straße voll gesperrt.

Die Polizeibeamten konnten den Emsteker daraufhin dazu bewegen, den Keller zu verlassen. Unter Einsatz von Pfefferspray überwältigten die Polizisten den Mann und nahmen ihn in Gewahrsam. Dabei wurde der 30-Jährige leicht verletzt. Er wurde schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Anschließend nahmen Einsatzkräfte der Freiwillige Feuerwehr Emstek Gasmessungen in dem Gebäude vor, stellten aber keine Auffälligkeiten fest. Durch hinzugerufene Mitarbeiter eines Energieversorgers wurde das Wohnhaus nochmals kontrolliert, wie die Polizei mitteilt. Aber auch dabei wurde nichts festgestellt. 

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