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Emstek will die Leute tanzen sehen

Als erste Kommune im Landkreis Cloppenburg wurde in Emstek nach dem Lockdown ein Volksfest gefeiert. Auch der Herbstmarkt lockte die Feierwilligen an.

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Machen, was geht. Das ist seit vielen Monaten das Mantra des Emsteker Bürgermeisters. Dazu gehört für ihn auch der Margarethenmarkt. Als erste Kommune im Landkreis Cloppenburg wurde nach dem Lockdown auf dem Marktplatz in Emstek ein klassisches Volksfest auf die Beine gestellt, während andere Veranstaltungen noch abgesagt wurden. Gemeinsam mit dem Handels- und Gewerbeverein haben Marktmeister Tobias Ellmann und Marketing-Beauftragter Wolfgang Lüske ein Programm auf die Beine gestellt, das viele Gäste nicht nur aus der eigenen Kommune, sondern auch aus der Nachbarschaft in den Ort lockte. 

Es war mit einem gewissen Aufwand verbunden. Der Marktplatz wurde eingezäunt, auf dem Weg zum Getränkestand galt tagsüber Maskenpflicht und am Abend wurden nur geimpfte, genesene und getestete Personen eingelassen, die dann aber ohne Mund-Nasen-Bedeckung und Abstand die Beach-Party feiern durften. „Tanzen im Sand mit einem Cocktail in der Hand, was will man denn mehr“, freute sich Wolfgang Lüske am Tag danach über die gute Resonanz.

Planungen wurden zum Vabanquespiel

Derart angespornt, war auch der Herbstmarkt gesetzt, allerdings hatten die Infektionszahlen die Planungen zu einem Vabanquespiel gemacht. Kurzfristig neu veröffentlichte Regelungen griffen aber für die Kirmes noch nicht. Der Festplatz wurde dafür ebenfalls eingezäunt und um das große Fahrgeschäft "Circus Circus" überhaupt starten zu können, wurde eine leistungsfähigere Stromleitung verlegt.

Der Mut wurde abermals belohnt, denn mit Live-Musik von Mofa 25 und dem Oktoberfest mit Blasmusik der Wilden 13 wurde der Sehnsucht nach Gesellschaft und Gemeinschaft Rechnung getragen. Alles unter 3G-Bedingungen. Am ersten Kirmestag hieß es sogar eineinhalb Stunden "Freie Fahrt" für die Kinder und Jugendlichen der Oberschule. Für viele von ihnen waren es die ersten Runden in einem großen Fahrgeschäft.

Noch eine Runde: Die Fahrt im Karussell machte sichtlich Spaß. Archivfoto: VorwerkNoch eine Runde: Die Fahrt im Karussell machte sichtlich Spaß. Archivfoto: Vorwerk

Aus dem Zentrum Emsteks auf den Festplatz an die Kampstraße zu wechseln, könnte sich etablieren. „Wir müssen die Resonanz abwarten und dann das nächste Jahr planen“, meinte Ellmann seinerzeit und Lüske ergänzte, dass die Gespräche mit allen Beteiligten gesucht werden, um ein geeignetes Paket zu schnüren. Beide haben das Ziel, die Kirmesveranstaltungen in großem Stil zu etablieren und auch Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung in den Ort zu locken.

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