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Emstek bekommt einen Hundespielplatz

Die Fläche umfasst 1500 Quadratmeter und liegt hinter der Schießhalle. Die Fertigstellung ist für November vorgesehen.

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Zwischen den Trainingsplätzen des SV Emstek, der Schießhalle und der Tennisanlage liegt das Areal, auf dem sich künftig die Hunde beschnuppern können.  Luftaufnahme: kleine Holthaus

Zwischen den Trainingsplätzen des SV Emstek, der Schießhalle und der Tennisanlage liegt das Areal, auf dem sich künftig die Hunde beschnuppern können.  Luftaufnahme: kleine Holthaus

1075 Hunde gibt es offiziell in der Gemeinde Emstek – aber keinen Hundespielplatz. Spätestens im November soll sich das ändern, denn der Verwaltungsausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, eine entsprechende Fläche bereitzustellen. 

"In der Vergangenheit sind wir häufiger angesprochen worden, dass eine solche Fläche fehlt", sagte Bürgermeister Michael Fischer am Donnerstag in einem Pressegespräch. Hinter der Schießhalle an der Sportallee habe man ein entsprechendes kommunales Grundstück. Gedacht ist die Parzelle ursprünglich als mögliche Verlängerung der Schießanlage, allerdings gebe es gegenwärtig keine entsprechenden Überlegungen, berichtet der Verwaltungschef aus Gesprächen mit dem Vorsitzenden der Bruderschaft.

Von einer aktiven Nutzung des Areals erhofft man sich auch mehr soziale Kontrolle. In der Vergangenheit ist es an der Schießhalle immer wieder zu Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien gekommen. Wenn der Platz bis 22 Uhr genutzt werden kann und auch die Beleuchtung angepasst wird, wird das Zeitfenster für die "Künstler" eingeschränkt. Fischer erklärt aber auch, dass das Projekt zurückgebaut wird, wenn sich auf dem Gelände nicht an die Spielregeln gehalten wird. Im Speziellen geht es darum, dass die Hinterlassenschaften der Vierbeiner beseitigt werden müssen. "Wie stellen die bekannten Mülleimer und Beutelspender auf", sagt Franz-Josef Rump, Leiter des Bauamtes.

Keine Wohnbebauung in unmittelbarer Nachbarschaft

Die Kosten belaufen sich vermutlich auf eine Summe zwischen 3500 und 4000 Euro, so Rump, wobei der zu ertüchtigende beziehungsweise neu zu erstellende Zaun den Löwenanteil ausmachen wird. Die Lieferzeiten für das Material sind auch dafür verantwortlich, dass erst im November mit einer Fertigstellung gerechnet wird. "Für Bänke haben wir momentan Lieferzeiten von 18 Wochen", erklärt der Fachbereichsleiter. Die laufenden Kosten seien ohnehin vorhanden, da der Platz als Grünfläche angelegt ist und wöchentlich von Mitarbeitern des Bauhofs gemäht wird.

Die Lage sei auch deshalb geeignet, weil die Fläche nicht nur in kommunaler Hand ist, es gibt auch keine Wohnbebauung in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Zuwegung ist von 2 Seiten gegeben, so dass man fußläufig aus dem Bereich der Brake-Siedlung schnell am Platz ist und auf der anderen Seite auch mit dem Auto anfahren kann und den Wagen auf dem Parkplatz des Schützenhauses abstellt. Bänke für Frauchen und Herrchen sind geplant, Spielgeräte sind dort nicht vorgesehen. "Es ist eine reine Freilauffläche", beschreibt Rump die Ausgestaltung des 1500 Quadratmeter großen Platzes.

Die 1075 Hunde in der Gemeinde sind die offiziell angemeldeten. Wie hoch der Anteil an nicht registrierten Tieren ist, kann gegenwärtig nicht beziffert werden. "Es kann aber sein, dass wir eine Bestandsaufnahme machen", stellte Michael Fischer in Aussicht. Erst vor wenigen Wochen sei ein Ordnungsdienst eingestellt worden, der diese Aufgabe übernehmen kann. Andernorts sei so etwas bereits erfolgt.

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