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Elterninitiative verteilt 900 Helme an Kinder im Landkreis Cloppenburg

Mit Helm ist selbst Egbert, das Ei, nach seinem Sturz heile: Bei der Elternratsinitiative „Schlaue Köpfe tragen Helm“ lernen Kinder, wieso Helme so wichtig sind – und bekommen gleich welche geschenkt.

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Geschützt unterwegs: Initiatoren, Sponsoren, Eltern und Lehrer waren sich bei der Auftaktveranstaltung „Schlaue Köpfe tragen Helm“ einig über die Wichtigkeit der Helme für Kinder und auch Erwachsene. Foto: Landwehr

Geschützt unterwegs: Initiatoren, Sponsoren, Eltern und Lehrer waren sich bei der Auftaktveranstaltung „Schlaue Köpfe tragen Helm“ einig über die Wichtigkeit der Helme für Kinder und auch Erwachsene. Foto: Landwehr

Kinder möglichst frühzeitig an das Fahren mit Helmen auf dem Weg zur Kita, zur Schule oder zum Sport und zurück nach Hause heranzuführen – das ist das Ziel der Elternratsinitiative „Schlaue Köpfe tragen Helm“. Bei der Auftaktveranstaltung am Albert-Schweitzer-Förderzentrum startete der Kreiselternrat die diesjährige Aktion, bei der 900 Helme unter den Kindern der Grund- und Förderschulen im Landkreis verlost werden. An der Albert-Schweitzer-Schule, die sich wie auch weitere mehr als 40 Grund- und Förderschulen des Kreises an der Aktion beteiligte, erhielten nun 15 Kinder einen neuen Helm.

2016 hatte Cloppenburgs damaliger Kreiselternratsvorsitzender Arwid Romey die Helmaktion ins Leben gerufen. Auslöser war der Fahrradunfall eines Schülers, der schwere Hirnquetschungen erlitt. Regelmäßig werden nun mit den Partnern Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta und Gemeinde-Unfallversicherungsverband Termine organisiert, um für das Tragen eines Fahrradhelms zu werben.

Im Unterricht oder an einem Mobilitätstag wollen sich die beteiligten Schulen mit der Helm-Thematik und dem sicheren Fahren auseinandersetzen. Denn der Kopf zählt zu den meist betroffenen Körperregionen bei Fahrradunfällen. Ein Schädel-Hirn-Trauma ist dabei die häufigste Verletzungsart bei Schwerverletzten. Ein Helm kann 80 Prozent der Kopfverletzungen bei schwer Verletzten verhindern.

In der Region 1700 Unfälle mit Schülern in jedem Jahr

Polizeikommissarin Marina Gunz demonstrierte den Erstklässlern eindrucksvoll an ihrem Freund Egbert, einem Ei, wie ein Helm schützt. Das Ei, sicher behütet durch einen richtig sitzenden Helm, fiel auf den Boden und blieb heil. Ohne Helm zerbrach es. Marina Gunz nahm den Schülern das Versprechen ab, immer den Helm zu tragen.

Aber auch die Kinder hätten ein Recht auf Achtsamkeit im Straßenverkehr, erinnerte Marianne Wesselmann, Leiterin des Albert-Schweitzer-Förderzentrums in ihrer Begrüßung der Gäste, unter ihnen Cloppenburgs Bürgermeister Neidhard Varnhorn, die erste Kreisrätin Anne Tapken und Arwid Romey, Initiator der Aktion. Angela Pauka, Vertreterin des Gemeinde-Unfallversicherungsverbandes, erinnerte daran, dass im ehemaligen Land Oldenburg jährlich 1700 Wegeunfälle mit Schülern passieren.

Anschaulicher Unterricht: Polizeikommissarin Marina Gunz erklärt den Kindern die Bedeutung des Helmtragens. Foto: LandwehrAnschaulicher Unterricht: Polizeikommissarin Marina Gunz erklärt den Kindern die Bedeutung des Helmtragens. Foto: Landwehr

Kreiselternratsvorsitzende Michaela Paschen dankte den unterschiedlichen Sponsoren für die Unterstützung, die diese Aktion möglich machten. An der Aktion des Kreiselternrates beteiligten sich im Kreis Cloppenburg 42 Grund- und Förderschulen. 15 silberne Helme mit der Aufschrift „Schlaue Köpfe tragen Helm“ wurden dann an Ort und Stelle unter den Schülern verlost. Die Fahrradhelme werden durch Spendengelder finanziert.

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