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Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks kehren aus Hochwassergebiet heim

9 Tage mit viel Arbeit: Die Helfer aus Cloppenburg und Lohne haben in Sinzig in Rheinland-Pfalz eine Öl-Wasser-Separationsanlage betrieben.

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Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Cloppenburg und Lohne sind nach 9 Tagen in Sinzig wieder zu Hause. Sinzig liegt am Mittelrhein und war bei der jüngsten Flut stark beschädigt worden. Foto: THW Cloppenburg

Die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Cloppenburg und Lohne sind nach 9 Tagen in Sinzig wieder zu Hause. Sinzig liegt am Mittelrhein und war bei der jüngsten Flut stark beschädigt worden. Foto: THW Cloppenburg

Einsatz beendet: 13 Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) Cloppenburg und 5 Helferinnen und Helfer vom THW Lohne sind nach ihrer Arbeit in Sinzig (Rheinland-Pfalz) wieder in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die Stadt im unteren Ahrtal hatte die jüngste Flut hart getroffen. Die Helfer aus der Region hatten nun an 9 Tagen in jeweils 12-Stunden-Schichten eine Öl-Wasser-Separationsanlage betrieben, so das THW. Unterstützt worden seien die Einsatzkräfte aus Cloppenburg dabei von weiteren THW-Einheiten aus Bremerhaven, Stralsund, Cuxhaven und Obernburg.

Während des Einsatzzeitraumes seien etwa 1,7 Millionen Liter eines Öl-Wassergemischs im Klärwerk Sinzig, wo die Separationsanlage des THW aufgebaut wurde, angeliefert worden. Rund 500.000 Liter Heizöl seien herausgelöst und anschließend fachgerecht entsorgt worden.

Unterstützung erhielten die Cloppenburger nach eigenen Angaben auch von der Feuerwehr Technischen Zentrale des Kreises Cloppenburg. Diese habe ein Wechselladerfahrzeug zum Transport von Material zur Verfügung gestellt. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Ortsverbänden und Hilfsorganisationen lief hervorragend“, betont Philipp Ahrens vom THW Cloppenburg nach der Rückkehr. Einen Dank sprechen die Cloppenburger THW-Kräfte auch ihren Angehörigen und ihren Arbeitgebern aus. „Ohne diese Unterstützung könnten wir unsere Arbeit nicht so ausführen, wie wir es in dieser schweren Hochwasserkatastrophe müssen“, wird Rouven Nock, Ortsbeauftragter des THW Cloppenburg, zitiert.

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