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Einsatz am Bootshafen in Barßel

An mehreren Stellen auf dem Wasser entdeckten die Einsatzkräfte einen Schmierfilm. Ob es sich um Öl oder einen anderen Stoff handelt, ist bislang unklar.

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Foto: C. Passmann

Foto: C. Passmann

Ein Schmierfilm auf dem Barßeler Tief im Bereich des Anlegers im Bootshafen von Barßel beschäftigte am Freitagabend die Polizei,  das Technische Hilfswerk (THW) Cloppenburg sowie die Behörden des Landkreises Cloppenburg.

Wegen einer Gewässerverunreinigung war das THW von der Leitstelle alarmieret worden und in den frühen Abendstunden zum Bootshafen in Barßel ausgerückt. Im Bereich des Hafenbeckens hatten Spaziergänger eine Flüssigkeit  auf dem Wasser festgestellt, das sich im Hafenbecken ausbreitete.

Die alarmierten Rettungskräfte bestätigten vor Ort die Einsatzmeldung. An mehreren Stellen konnte ein Schmierfilm auf dem Wasser festgestellt werden. Ob es sich um Öl oder einen anderen Stoff handelt ist, bislang unklar.

Von der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Cloppenburg war Martin Bröring vor Ort. Gemeinsam mit dem Einsatzleiter des THW, Sebastian Luttmer, wurde überlegt, wo genau die Ölsperren zu setzen waren. „Wir sind uns  nicht sicher, ob es sich bei Verunreinigung um Öl oder einen anderen Stoff  handelt“, so Luttmer.

Haben Unbekannte eine Substanz ins Wasser gekippt?

Umliegende Boote wurden unter die Lupe genommen. Dabei konnte allerdings kein Ölaustritt festgestellt werden. Durchaus könne es möglich sein, dass Unbekannte eine Substanz ins Wasser gekippt haben.

"Wir sind auf solche Einsätze vorbereitet“, so der Einsatzleiter des THW. Die ersten Sperren mit Ölschlängeln wurden je am Anfang und am Ende des Bootssteges, an dem auch der Ausflugsdampfer „MS Spitzhön“ liegt, gelegt. "Die Sperren sind in der Lage, die auf der Wasseroberfläche befindliche Flüssigkeit zu binden“, sagte Luttmer. Bindemittel kamen nicht zum Einsatz.

Sperren verhindern Ausbreitung der Flüssigkeit

Mit den Sperren werde erreicht, dass sich die Flüssigkeit nicht weiter in Richtung Barßeler Tief und Leda ausbreiten kann. "Auf dem Wasser befindliche Stoffe werden durch die Ölsperre am weiter fließen gehindert.

Das THW war mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen vor Ort. „Die Sperren werden etwa 5 Tage im Wasser verbleiben. Es wird auch kontrolliert und wenn sich nichts ergibt, werden wir die Sperren wieder entfernen“, so Luttmer. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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