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Einmalig: Karl-Heinz Albrecht hat 70 mal das Deutsche Sportabzeichen abgelegt

Im Vechtaer Rathaus wurde der 90-Jährige für seine lebenslange Leistung geehrt. Sein Verein – die Sportfreunde Niedersachsen (SFN) – würdigten ihr ältestes Mitglied mit einer Feier im Gulfhaus.

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Ehre, wem Ehre gebührt (v.l.): Jörg Hüsing (Vorsitzender SFN Vechta), Reinhard Rawe (Vorsitzender Landessportbund Niedersachsen), Renate und Karl-Heinz Albrecht, Bürgermeister Kristian Kater und David Tabeling (Vorstand Kreissportbund Vechta). Foto: Heinzel

Ehre, wem Ehre gebührt (v.l.): Jörg Hüsing (Vorsitzender SFN Vechta), Reinhard Rawe (Vorsitzender Landessportbund Niedersachsen), Renate und Karl-Heinz Albrecht, Bürgermeister Kristian Kater und David Tabeling (Vorstand Kreissportbund Vechta). Foto: Heinzel

Karl-Heinz Albrecht ist 90 Jahre alt und hat 2021 zum 70. Mal das Deutsche Sportabzeichen (DSA) abgelegt. „Das hat es noch nie gegeben“, stellte Reinhard Rawe, der Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes Niedersachsen fest. Diese außergewöhnliche Leistung wurde nun im Vechtaer Rathaus in einer Feierstunde gewürdigt. Alle Redner sprachen von Karl-Heinz Albrecht, der sich nun auf die Gymnastik mit seiner Frau Renate und das Nordic Walking konzentrieren will, als Vorbild.

„Sie sind nicht nur ein hervorragender Sportler, sondern auch ihr ehrenamtliches Engagement ist beeindruckend“, sagte Bürgermeister Kristian Kater über das älteste Mitglied der Sportfreunde Niedersachsen (SFN). „Karl-Heinz Albrecht hat in herausragender Art und Weise sein Ehrenamt beim SFN Vechta ausgeübt. Der Zeitraum, über den er für die Sportabzeichenabnahme für uns tätig war, ist außergewöhnlich lang.“, sagt Jörg Hüsing als Vereinsvorsitzender. Er erinnerte sich an den Kämpfer Karl-Heinz Albrecht. Er habe ihm immer auf die Finger geklopft, dass die Fußballmannschaften das DSA ablegen sollten.

Der Stabsfeldwebel a.D. habe „Sport und sportliche Werte sein ganzes Leben praktiziert“, so Rawe. In einer Videobotschaft sagte Andreas Silbersack, der Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), „Sie haben einen Meilenstein gesetzt für die Sportabzeichenbewegung.“

1913 wurde das DSA eingeführt und seit 1951 in der Bundesrepublik abgenommen. Diese ordensähnliche Auszeichnung ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird auch das „Olympia des kleinen Mannes“ genannt.

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