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Einfache Gefühle

Meine Woche: Um die "tote" Zeit im Januar und Februar zu überstehen, gehört ein Gute–Laune-Song einfach dazu. Denn nach nichts sehne mich mehr in der Corona-Zeit als Abwechslung.

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Januar und Februar sind für mich die „tote“ Zeit im Jahr. Durch Corona verstärkt sich der Effekt sogar noch. Und weil Wind und Regen draußen außerdem an einen grauen Novembertag erinnern, gilt es umso mehr, sich innerlich aufzuhellen.

Da bin ich diese Woche auf einen Song gestoßen, der meine aktuelle Gefühlslage – und vermutlich auch die vieler anderer – sehr treffend beschreibt. Außerdem sorgte er bei mir für einen heftigen Ohrwurm. Dort heißt es unter anderem „Im Sommer soll es warm sein, im Winter etwas Schnee – ein Akku, der lang‘ hält und jederzeit 5G“ verbunden mit dem Wunsch nach „Einfachen Gefühlen“. Schaut man sich die aktuelle Wetterlage an, scheint diese Forderung mehr als berechtigt zu sein. Denn: Klarer Frost und vor allem reichlich Sonnenschein können ein wahrer Stimmungsaufheller sein und den grauen Alltag ein wenig durchbrechen. Auch wenn das Lied von Das Lumpenpack sicher mit einem Augenzwinkern zu sehen ist, stimme ich der Kernaussage voll und ganz zu. Schließlich kann es doch nicht so schwer sein, es leicht haben zu wollen, wie das Duo singt. Gerade deshalb habe ich durch Corona gelernt, die kleinen Dinge zu schätzen, egal wie banal sie auch sein mögen. Als morgendliches Ritual eine heiße Tasse Kaffee trinken, Sport treiben oder sich eben darüber freuen, einen vollen Akku und guten Empfang zu haben, wie es im Song heißt. Als zusätzliche Motivation und um künftig mehr Abwechslung in die triste Zeit des Corona-Winters zu bekommen, nehme ich mir ab sofort vor, jede Woche eine Gute-Laune-Playlist zu erstellen – bis in den Frühling hinein.

"Musik ist einfach der beste Katalysator, um schlechte Stimmung zu vertreiben."Meike Wienken

Schließlich ist Musik der beste Katalysator für schlechte Stimmung, insbesondere Neuentdeckungen überraschen mich positiv. Schließlich ist Abwechslung genau das, was momentan fehlt. Statt Netflix und Couch wünsche ich mir echte Begegnungen zurück – ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Die Erkenntnis „Ich wohne jetzt im Wald, etwas einsam ist es schon – ich tausche ein paar Bäume gegen Menschen und Beton“ aus dem Song bringt es auf den Punkt: Persönlicher Kontakt ist durch nichts zu ersetzen.

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