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Eine Feier wert: Der Reichtum der  Dinklager Vereine

Die Stadt würdigt das ehrenamtliche Engagement mit dem ersten "Tag der Vereine". Insgesamt 26 Vereine und Verbände machten mit.

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Mitmachen ausdrücklich erwünscht: Bei der Musikschule Romberg konnten Instrumente ausprobiert werden. Foto: Röttgers

Mitmachen ausdrücklich erwünscht: Bei der Musikschule Romberg konnten Instrumente ausprobiert werden. Foto: Röttgers

„Ihr seid Stützen und Säulen unserer Stadt!“, lobte am Sonntagnachmittag Dinklages Bürgermeister Carl Heinz Putthoff Einsatz und Engagement der vielfältigen Vereine, die beim allerersten „Tag der Vereine“ mit vielen bunten Aktionen und Attraktionen beteiligt waren. „Am heutigen Tage zeigt sich die große Bedeutung der Vereine – um wie viel ärmer unsere Stadt doch ohne sie wäre und wie dringend notwendig wir auf ihre Aktivitäten angewiesen sind“, sagte Bürgermeister Putthoff, der zusammen mit City-Manager Alexander Bartz den „Tag der Vereine“ feierlich an der Bühne „Am Markt“ eröffnete.

„Ach wenn die städtischen Finanzen der Verwirklichung von Wünschen zunehmend Grenzen setzen, soll gerade die Vereinsarbeit nach Kräften unterstützt werden“, erklärte Putthoff, warum es den „Tag der Vereine“ überhaupt neu in Dinklage gibt. Insgesamt waren 26 Dinklager Vereine und Verbände bei der gestrigen „Premiere“ dabei. „Schauen, schnacken und mitmachen“, lautete das Motto und die Devise des Tages. Ihren gelungenen Auftakt absolvierten die jungen Damen der Cheerleadergruppe „blue berries“, die dem Turnverein Dinklage (TV Dinklage) angehören.

City-Manager Alexander Bartz wollte zwischen Tanzshow und Zugabe von ihnen wissen, ob er auch mittanzen könne. Das bejahten die Cheerleader natürlich. Allerdings wäre Bartz damit der einzige tanzende Mann. Neben den „blue berries“, die sich 2010 gründeten und jeden Donnerstag und Sonntag fleißig trainieren, gibt es für die jüngeren Tänzerinnen die „Candies“, die immer mittwochs das Tanzbein schwingen, wie TVD-Geschäftsführer Robin Pahl informierte.

Ein Tennisfeld mitten auf der Straße

Alle beteiligten Vereine, Gruppen und Verbände hatten so einiges auf die Beine gestellt. Neben dem Rathaus entstand beispielsweise eine „Rettungsmeile“: Die Ortsgruppe Dinklage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit ihrem 1. Vorsitzenden Christian Johannes lud Kinder zum Malen ein und informierte spielerisch über ihre Übungsstunden. Stolz präsentierte die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr ihr Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), das sich auch Bürgermeister Putthoff von näherem erklären ließ.

Der Malteser Hilfsdienst (MHD) sowie die Polizei stellten ebenfalls ihre Fahrzeuge aus und informierten über ihre Arbeit und Rettungseinsätze. Aber auch der Tennisverein Dinklage hatte sich große Mühe gegeben.

Gut besucht: Die Bühne Am Markt“ mit ihrem Programm zog immer wieder Besucher an. Foto: RöttgersGut besucht: Die Bühne „Am Markt“ mit ihrem Programm zog immer wieder Besucher an. Foto: Röttgers

Er hatte auf der Langen Straße ein ganzes Tennisfeld aufgebaut, auf dem nicht nur Aufschläge geübt werden durften. Gleich daneben lud der Schützenverein Dinklage von 1872 zum Laserschießen auf einen eigens aufgebauten Schießstand ein.

Kommt es zu einer Wiederholung?

Wer das Glücksrad richtig drehte, kam bei der Katholischen Frauengemeinschaft St. Catharina Dinklage zu „Himmlischen Genüssen“: Der Bürger- und Kulturring informierte über seine kulturelle Vielfalt und lud zu einem 11 Fragen umfassenden Quiz ein. Über ihre diversen Tanzgruppen informierte die Musikschule Romberg mit ihrem Schulleiter Konrad Hartong. „Musik und Tanz gibt es bei uns sogar schon für Kleinkinder“, lud Hartong Eltern und Kinder im Alter von 6 Monaten zu den „Krabbelmäusen“ ein. Am Stand durften gleich die ersten Musikinstrumente einfach mal ausprobiert werden.

Der Rassekaninchenzuchtverein Dinklage informierte gleich über sein bevorstehendes 100-jähriges Jubiläum, was am 29. und 30. Oktober in der Schützenhalle Dinklage mit einer Jubiläumsvereinsschau gefeiert werden soll. „Es werden 18 Rassen aus unterschiedlichen Farbenschlägen ausgestellt“, kündigte der 1. Vorsitzende Helmut Johannes an. Die Dinklager Bürgeraktion rief per Verlosung dazu auf, auf einer Stimmkarte „Wünsche für Dinklage“ zu benennen.

Abschließend waren sich Bürgermeister und Citymanager einig: „Eine Neuauflage des Tages der Vereine muss natürlich her“, entschieden die beiden Herren unisono. Im September nächsten Jahres stehe allerdings erst einmal die große Gewerbeschau in Dinklage an.

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