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Ein Laster reichte für Spenden der Rumänienhilfe nicht aus

Nach der Corona-Zwangspause kann die Vitus-Gemeinde sogar 2 Hilfstransporte mit Spenden für die Caritas-Arbeit der gebürtigen Löningerin Schwester Hanni Rolfes in Satu Mare auf den Weg bringen.

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Freude über große Spendenbereitschaft: Der 40-Tonner reichte in dieser Woche nicht für den Transport aller Güter aus.   Foto: Willi Siemer

Freude über große Spendenbereitschaft: Der 40-Tonner reichte in dieser Woche nicht für den Transport aller Güter aus.   Foto: Willi Siemer

Über die riesige Spendenbereitschaft der Löninger für die erstmals nach 2 Jahren wieder mögliche Organisation eines Hilfstransports der Rumänienhilfe freuen sich die Verantwortlichen der Löninger St.-Vitus-Gemeinde und das knappe Dutzend freiwilliger Helfer und das Frauenteam der kfd. „Ein 40-Tonner hat mit seiner großen Ladefläche nicht ausgereicht, die vielen in der Pausenhalle der Gutenbergschule aufgestapelten Hilfsgüter nach Satu Mare zu transportieren“, freut sich Aloys Eick, einer der Organisatoren.

Inzwischen ist ein 2. Laster organisiert worden, der auf der Rückfahrt in Richtung Balkan die restliche, etwa halbe Wagenladung transportieren kann. Wegen Corona war ein Hilfstransport im vergangenen Jahr nicht möglich. „Die Löninger haben uns offenbar nicht vergessen und ganz viel Kleidung, Schuhe, Kleinmöbel, Haushaltsgegenstände, wie Besteck, Bügeleisen, Nähmaschinen, Fahrräder,  nicht anderweitig weggegeben, sondern für uns aufbewahrt“, sind Eick und seine Helfer dankbar. Dadurch sei die große Menge an Hilfsgütern zusammengekommen. Es seien allein 20 Räder gespendet worden, so Eick. Die Kirchengemeinde unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der gebürtig aus Löningen stammenden Schwester Hanni Rolfes, die sich mit der Caritas um arme und bedürftige Senioren, aber auch Kinder und Jugendliche, vor allem der Sinti und Roma, in der 100.000-Einwohner-Stadt im Nordwesten Rumäniens an der Grenze zu Ungarn kümmert.

Vor allem Sinti und Roma brauchen Caritas-Hilfe

Schwester Hanni könne die Ankunft der Löninger Spenden kaum erwarten, berichtet Werner Horstmann. Durch die lange Zeit ohne die Unterstützung der Vitus-Gemeinde fehle es an vielen Dingen, so Horstmann. Es sei eigentlich nicht vorstellbar, dass es in einem Land in Europa noch derartige Armut und Hilfsbedürftigkeit gebe, aber das sei in Satu Mare der Fall. Daher seien auch Güter wie Waschmittel und Seife oder Hygieneartikel, wie Windeln oder Zahncreme,  dringend notwendig: Möglich wurde die Aktion, weil alle Aktiven 2-mal geimpft sind und die Hilfspakete vor der Schule entgegengenommen und nur von den Helferinnen und Helfern zur Zwischenlagerung in die Pausenhalle gebracht wurden.

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