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Ein Jahr "mit großen Herausforderungen" geht zu Ende

Dammes Bürgermeister Mike Otte blickt auf das ablaufende Jahr zurück. Besonders die gezeigte Solidarität mit der Ukraine bleibt dem Rathauschef in Erinnerung.

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Die Vorfreude auf den Dammer Carneval ist bei Mike Otte bereits groß. Archivfoto: Lammert.

Die Vorfreude auf den Dammer Carneval ist bei Mike Otte bereits groß. Archivfoto: Lammert.

Die Stadt Damme blickt laut Mitteilung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Bürgermeister Mike Otte (CDU) zog eine Bilanz seines ersten, vollständigen Jahres an der Rathausspitze.

"Dieses Jahr hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt, von denen wir einige sicher nicht gewollt und gebraucht haben", stellt Otte in seinem Rückblick auf 2022 fest. Erfreulich sei dabei aber, dass die Dammerinnen und Dammer auch in schwierigeren Zeiten zusammenhalten. "Die Solidarität der Dammer Bürgerinnen und Bürger zeigte sich im vergangenen Jahr ganz besonders", betont Dammes Bürgermeister.

Große Hilfsbereitschaft in Damme

Diese Hilfsbereitschaft galt vor allem auch den Menschen aus der Ukraine, die aufgrund des Krieges aus ihrer Heimat geflohen und in Damme untergekommen sind. Im Zuge dessen haben sich über 300 ukrainische Flüchtlinge im vergangenen Jahr in der Südkreis-Kommune angemeldet. Neben der Unterbringung in eigenen und angemieteten Liegenschaften der Stadt wurden viele Flüchtlinge privat aufgenommen.

Die Folgen des Krieges in der Ukraine haben sich auch an anderen Stellen bemerkbar gemacht. Die Einschränkung und teilweise vollständige Einstellung der russischen Gaslieferungen nach Deutschland seien auch in Damme zu spüren gewesen. Den Appell, Energie einzusparen, habe die Stadt frühzeitig aufgenommen und verschiedenste Maßnahmen im Rathaus und in weiteren Einrichtungen wie Schulen, Turnhallen und Bädern umgesetzt, so Otte.

Neubau der Hauptschule schreitet voran

Der ehemalige Fußball-Schiedsrichter wirft zudem einen Blick auf die Baumaßnahmen des bald ablaufenden Jahres. Die Arbeiten des neuen Umkleide- und Sanitärbereichs im Dersabad sollen zur Eröffnung der kommenden Badesaison abgeschlossen sein. Auch das größte Investitionsvorhaben der Stadt schreitet weiter voran: Im Mai haben die Bauarbeiten für den Neubau der Hauptschule begonnen, im Sommer 2024 soll er in den Betrieb genommen werden. Die Sanierungsarbeiten am Rathaus stehen dagegen kurz vor ihrer Fertigstellung.

Im neuen Gewand präsentiert sich auch bereits der Dammer Kirchplatz. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, wird der Kirchplatz zu Beginn des neuen Jahres mit Trampolinen, Sitzgelegenheiten und Wasserspielen ausgestattet. Die Tiefbaumaßnahmen wurden im Dezember abgeschlossen. Eine weitere Attraktivitätssteigerung der Innenstadt erhofft sich Otte zudem durch die Aufnahme Dammes in die Städtebauförderung "Lebendige Zentren". In den kommenden 15 Jahren können bis zu 5,2 Millionen Euro aus dem Städteförderungsprogramm in die Dammer Innenstadt fließen. 

Auch die Erschließung von Wohnbaugebieten macht laut Otte Fortschritte. Sowohl im Baugebiet "Westlich der Bahn" als auch im Dorfgebiet "Auf dem Kirchesch" in Osterfeine gehe es voran.

Vorfreude auf den Carneval

Besonders positiv ist Mike Otte aus dem noch laufenden Jahr das Bürgerfest in Erinnerung geblieben, das die Dammer Bürgerstiftung anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens ausgerichtet hatte. Im Ausblick auf 2023 betont der Bürgermeister, dass auch das kommende Jahr sicher kein einfaches wird. "Dennoch sollten wir positiv in die Zukunft schauen und so die vielen Aufgaben angehen", sagt Mike Otte und freut sich dabei besonders auch auf 2 Höhepunkte im Kalender des neuen Jahres: auf den Dammer Carneval und auf die Ausrichtung des Münsterlandtages des Oldenburger Heimatbundes.

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