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"Ein gutes Signal": Schüler interessieren sich besonders fürs Handwerk

Mehr als 500 Jugendliche informieren sich über Ausbildungsmöglichkeiten an den Standorten Scheefenkamp und an der Thüler Straße der Berufsbildenden Schulen in Friesoyhte. Das Interesse ist groß.

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Kfz-Technik: Lehrer Carsten Bartels erläutert eine Fehlersuche über ein Oszilloskop (Messgerät). Foto: Wimberg

Kfz-Technik: Lehrer Carsten Bartels erläutert eine Fehlersuche über ein Oszilloskop (Messgerät). Foto: Wimberg

Megan Ronneberger hat sich ins Pflegebett gelegt und erklärt gemeinsam mit Albert Gashi die Funktion der Spezialanfertigung sowie die Kommunikation mit dem Pflegebedürftigen. Beide sehen ihre Zukunft in der Heilerziehungspflege und absolvieren an den Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe ihre Ausbildung. Ob ihre Zuhörer ebenfalls diesen Weg einschlagen werden, bleibt abzuwarten.

Das Interesse war jedoch groß und die Aufmerksamkeit aufgrund einer lockeren und anschaulichen Präsentation ungebrochen. "Und genau die Eigeninitiative unserer Schüler macht den Erfolg der Schulinformationstage aus", unterstreicht Claudia Kruhl, stellvertretende Schulleiterin, und dankt den jungen Frauen und Männern, die sich in Theorie und Praxis einiges haben einfallen lassen haben, um für ihre Schule zu werben.

Zu Gast waren mehr als 500 Jugendliche der Haupt- und Realschulen aus Barßel, Saterland, Friesoythe und Bösel, die sich über das umfangreiche Angebot an den Standorten Scheefenkamp und Thüler Straße ein Bild machten. 2 Jahre musste die Präsenzveranstaltung coronabedingt ausfallen, jetzt flanierten die jungen Leute direkt durch die für sie infrage kommenden Abteilungen.

Schüler zeigen großes Interesse an handwerklichen Berufen

Lukas Reiners (15) aus Altenoythe beispielsweise möchte Zweiradmechatroniker werden und ließ sich mit seinen Kollegen in den Kfz-Werkstätten von Lehrer Carsten Bartels anhand eines Oszilloskops (Messgerät) erklären, wie ein Fehler im elektrisch einstellbaren Außenspiegel gefunden werden kann. Ein paar Meter weiter programmierte Pädagoge Klaus Schrand im Elektrotechnik-Labor einen Roboter und zog die Blicke auf sich.

Grundsätzlich, so Claudia Kruhl, die gemeinsam mit Jutta Göken und Ralf Stammermann die Veranstaltung organisierte, sei das Interesse an handwerklichen Berufen groß. "Angesichts des Fachkräftemangels ein gutes Signal", so Kruhl und verweist auf rund 300 Jugendliche, die sich für die Besichtigung des Scheefenkamps entschieden. Rund 200 lernten den Standort Thüler Straße mit dem Berufsbereich Wirtschaft kennen.

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