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Eike Baran will Friesoyther "Geeks" kennenlernen

Der Informatik-Lehrer will in Friesoythe ein Techniktreffen für Interessierte aller Altersklassen ins Leben rufen. Das Themenspektrum ist groß, der erste Termin soll Anfang Februar sein.

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Technikbegeistert: Eike Baran will die Friesoyther "Geeks" kennenlernen und lädt zu einem ersten "Meet & Geek" in die alte Amtsrichtervilla ein. Foto: Barkley

Technikbegeistert: Eike Baran will die Friesoyther "Geeks" kennenlernen und lädt zu einem ersten "Meet & Geek" in die alte Amtsrichtervilla ein. Foto: Barkley

Vom Silicon Valley ist Friesoythe weit entfernt. Nicht nur in puncto Entfernung, auch inhaltlich hat sich die Stadt bislang noch nicht als Mekka der Technikbegeisterten hervorgetan. Eike Baran, Informatiklehrer am Albertus-Magnus-Gymnasium, ist sich aber sicher, dass es den einen oder anderen "Geek" – so die moderne Bezeichnung für Menschen mit großem Interesse an wissenschaftlichen oder fiktionalen Themen technischer Natur – auch vor Ort gibt. Er plant deshalb ein "Meet & Geek" als regelmäßiges Treffen (Meet) für Technik-Interessierte (Geek). Zu einem ersten unverbindlichen Termin lädt er für Freitag (3. Februar) ab 20 Uhr in die frühere Amtsrichtervilla und Polizeistation in der Meeschenstraße ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Idee eines derartigen "Technik-Stammtisches" ist inspiriert von sogenannten "Hackspaces" in größeren Städten, bei denen man sich in lockerer Atmosphäre über Technik informiert und austauscht. "Eingeladen sind alle im weitesten Sinne technikinteressierten Menschen aller Altersklassen, von Schülerinnen und Schülern über Berufstätige bis hin zu bis Rentnern und Pensionären", sagt der 33-Jährige. Mit der Initiative will er zunächst einmal herausfinden, ob es überhaupt Interesse an einem derartigen Format gibt. Wenn das der Fall ist, könnten weitere regelmäßige Treffen, etwa einmal pro Monat, stattfinden.

Die Themen dafür völlig offen sein, so Baran. Bei den Treffen könne es beispielsweise um Programmierung, Microcontroller, 3D-Druck,
Netzwerktechnik, Hausautomatisierung, Reparaturkultur gehen. Für die Termine könne er sich gemeinsame Projektarbeit, Workshops, und technische Gespräche, aber auch selbst vorbereitete oder externe
Themenvorträgen vorstellen. "Ziel sollen die Vernetzung und der Austausch im Sinne von OpenSource-Wissen sein", sagt er. "Das ist vielleicht auch für Unternehmen interessant, die Fachkräfte oder Nachwuchs suchen." Nicht zuletzt könnten aus den Terminen auch weitere Formate hervorgehen. Denkbar seien ein eigener Verein oder die Gründung eines Friesoyther Repaircafés.

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