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Durchsuchungen auch in Molbergen und Sögel: Polizei findet scharfe Waffen und Drogen

Die Beamten haben vier mutmaßliche Drogendealer aus den Niederlanden festgenommen. Die Männer waren offenbar auch im Oldenburger Münsterland aktiv.

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Foto: dpa

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Ermittler aus den Niederlanden und Deutschland haben mit Durchsuchungen in beiden Ländern eine mutmaßliche Bande von Drogenhändlern auffliegen lassen. Dabei seien vier aus den Niederlanden stammende mutmaßliche Dealer festgenommen worden, teilte die Polizei am Montag in Osnabrück mit. Es handele sich um einen 44-Jährigen aus Groningen sowie einen 52-Jährigen, eine 44-Jährige und eine 30-Jährige aus dem kleinen Ort Emmer-Compascuum. Eine weitere Person sei im emsländischen Sögel festgenommen worden.

Die Ermittler werfen den Verdächtigen bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln und den Anbau von Cannabis vor. Insgesamt zwölf Objekte in beiden Ländern seien gleichzeitig durchsucht worden.

In Molbergen im Kreis Cloppenburg stellten die Beamten dabei zehn Paletten mit Anlagentechnik für den professionellen Betrieb einer Cannabis-Plantage sicher. Außerdem fanden die Beamten dort große Mengen Bargeld sowie mehrere scharfe Schusswaffen samt Munition. Auch in Sögel tauchte in einem Versteck eine geladene Waffe auf.

Wohnungen und Autos beschlagnahmt

In Sögel und in Schwanewede im Landkreis Osterholz fanden sie zudem zwei professionell betriebene Cannabis-Plantagen, in den Niederlanden auch große Mengen Drogen. 

Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass die Verdächtigen in Geldwäsche verwickelt waren, wie die Polizei mitteilte. Daher wurden einige Autos, Wohnungen und Bankkonten beschlagnahmt. Die Polizei kam den Verdächtigen mit eigenen Ermittlungen und anonymen Hinweisen aus den Niederlanden und Deutschland auf die Spur. Zusätzlich halfen Informationen aus verschlüsselten Telefonen. Insgesamt waren rund 200 Beamtinnen und Beamte in beiden Ländern im Einsatz.

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