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Droht erneut ein großes Meisensterben? Naturschützer vor Ort sind in Sorge

Vor einem Jahr wurden bundesweit viele tote Singvögel entdeckt. Einer der Hotspots war der Kreis Vechta. Damit sich das nicht wiederholt, wird um Mithilfe gebeten.

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Eine gesunde Blaumeise: Noch ist das große Meisensterben nicht in den Kreis Vechta zurückgekehrt. Foto: Nabu/Büscher

Eine gesunde Blaumeise: Noch ist das große Meisensterben nicht in den Kreis Vechta zurückgekehrt. Foto: Nabu/Büscher

Fast 25.000 schwer kranke oder tote Singvögel: So viele wurden im März und April vergangenen Jahres bundesweit entdeckt - etwa 250 davon an 100 Orten im Kreis Vechta. Betroffen waren vor allem Blaumeisen. Später stellte sich heraus, dass ein Bakterium dafür verantwortlich ist. Immerhin deutete sich seitdem bei mehreren Vogelzählungen an, dass die Meisen-Population infolge der Epidemie - zumindest vor Ort - nicht so stark eingebrochen ist wie befürchtet. Gleichwohl warnte der Kreisvorsitzende des Naturschutzbundes Nabu, Ludger Frye, schon damals, „dass uns das Problem wohl erhalten bleibt“. Bundesweit sieht es danach aus, lokal allerdings noch nicht.

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