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DRK-Nothelfer sind im Dienst aus Liebe zu den Menschen

Die Mitarbeiter der Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes Barßel hoffen aufgrund des Böllerverbotes auf wenige Einsätze in der Silvesternacht.

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Sie hoffen auf wenige Einsätze an Silvester und Neujahr: Die Mitarbeiter der Bereitschaft Barßel vom DRK: (von links) Dominic Kanapin, Folkert Janssen, Lisa Neumann, Alina Pahlke, Carsten Brumunde, Corinna Schleu und Ina Janssen. Foto: Passmann

Sie hoffen auf wenige Einsätze an Silvester und Neujahr: Die Mitarbeiter der Bereitschaft Barßel vom DRK: (von links) Dominic Kanapin, Folkert Janssen, Lisa Neumann, Alina Pahlke, Carsten Brumunde, Corinna Schleu und Ina Janssen. Foto: Passmann

Wenn in der Silvesternacht in Barßel/Saterland auf das neue Jahr mit einem Getränk angestoßen wird und trotz Corona in den Straßen die Raketen in den Nachthimmel steigen werden, wird auch bei der Bereitschaft Barßel des Deutschen Roten Kreuzes im Gesundheitszentrum angestoßen. Alkoholfrei – versteht sich. Entweder mit einem Saft oder alkoholfreien Sekt. „Der gehört auf den Bereitschaften zur Pflichtausstattung“, sagt Carsten Brumund mit einem Lachen.

Er ist Wachenleiter der Barßeler Bereitschaft. Dazu komme eine leckere Pizza auf den Tisch. „Die kann man auch noch kalt essen, wenn wir plötzlich zu einem Einsatz gerufen werden“, sagt Kollege Folkert Janssen. Da man sich derzeit in der Warnstufe 3 der Pandemie befinde, könnten nicht alle Mitarbeiter an einem Tisch sitzen und essen. Der Pandemieplan sehe vor, dass getrennt gespeist werden müsse. „Wir schauen mal, wie das alles klappt“, sagt Janssen.

Die 6 Mitarbeiter von insgesamt 23 Nothelfern der Barßeler DRK-Bereitschaft, die zu Silvester Dienst schieben müssen, hoffen auf wenige Einsatzfahrten. Bei der Bereitschaft in Barßel geht man davon aus, dass die drei Fahrzeuge (zwei Rettungswagen und ein Notfallkrankentransport) weniger aus der Garage an der Langen Straße fahren müssen. „Wegen Corona darf ja nicht groß geböllert und gefeiert werden. Daher gehen wir davon aus, dass es weniger Verletzungen aufgrund der Knallerei geben wird. Aber man weiß ja nie. Einige haben sich ja Böller besorgt, die in Deutschland gar nicht zugelassen sind“, sagt Brumund.

Vor Corona gab es zu Silvester mehrere Einsatzfahrten

„Vor zwei Jahren, also noch vor Corona, war es mit den Knallkörpern anders. Da gab es zu Silvester mehrere Einsatzfahrten. Da gab es beispielsweise Hand- oder Augenverletzungen“, sagt Brumund. Aber es könnten ja andere Einsätze kommen. Ob Schlaganfall, Atemnot oder Herzinfarkt – häufig komme es auf jede Minute an. Das sei das ganz normale Tagesgeschehen.

Da zur Jahreswende milde Temperaturen angesagt sind, werde es wohl keine Glätteunfälle geben. Dass sie zu Silvester nicht mit der Familie, Freunden oder Bekannten anstoßen können, empfinden die Nothelfer nicht als allzu problematisch. „Sicher ist das sehr schön. Aber zu helfen und zu retten, das ist nun einmal unser Job. Wir verrichten den Dienst aus Liebe zu den Menschen“, sagt Folkert Janssen.

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