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Dorferneuerung Vörden: Altes Rathaus soll saniert werden

Neben dem Bestandsgebäude soll auch das Umfeld neu gestaltet werden. Unter anderem sind Sitzmöglichkeiten sowie ein Trinkwasserspender geplant.

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Abbruchobjekt: Die Scheune neben dem Alten Rathaus, die abgerissen werden soll. Foto: Oevermann

Abbruchobjekt: Die Scheune neben dem Alten Rathaus, die abgerissen werden soll. Foto: Oevermann

Ein Herzensprojekt der Vördener Dorferneuerung steht noch aus – die Sanierung des Alten Rathauses. Im Arbeitskreis wurden nun erste Planungen vorgestellt. Nicht nur das Bestandsgebäude soll umfassend umgestaltet werden, sondern auch das umliegende Areal entlang der Osnabrücker Straße. Ein entsprechender Förderantrag befindet sich in der Vorbereitung. Möglich macht die Umgestaltung des Außenumfeldes der Abriss einer angrenzenden Scheune.

Das Gebäude zwischen Dortelmann und Altes Rathaus soll im Zuge der Baumaßnahmen auf dem Grundstück der ehemaligen Bäckerei Dortelmann ebenfalls abgerissen werden. Dort beabsichtigt die RB Projektbau GmbH aus Steinfeld in drei Gebäuden insgesamt 13 Wohnungen entstehen zu lassen. Zudem soll dort wieder eine Bäckerei ihre Pforten öffnen. Die Scheune auf dem Areal Dortelmanns soll hierfür weichen. Ursprünglich war geplant, die Scheune zu erhalten. Das war aufgrund der Bausubstanz jedoch nicht möglich. Dessen Klinker soll für den Neubau der Bäckerei verwendet werden.

Erhöhung der Aufenthaltsqualität

Im Zuge dieses Bauvorhabens soll inzwischen auch die dazwischenliegende zweite Scheune abgerissen werden. Das vereinbarten dessen Eigentümer sowie die Gemeinde, offenbarte Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen in der Sitzung des Arbeitskreises. Für die Gemeinde biete das laut Rolfsen die Chance, benötigte Parkplätze in Ortslage sowie einen zentral in Vörden gelegenen Platz mit mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen.

Landschaftsarchitektin Astrid Vieth vom Planungsbüro IPW aus Wallenhorst stellte den Mitgliedern des Arbeitskreises Dorferneuerung vier mögliche Varianten für die Gestaltung des Rathaus-Umfeldes vor. Einstimmig sprach sich der Arbeitskreis für eine Variante mit vier Pkw-Stellplätzen (ein Behindertenparkplatz) aus. Neben einer Hecke und weiteren Bepflanzungen sollen Bänke und ein Trinkwasserspender und Fahrradanlehnbügel errichtet werden. Eine größere bauliche Distanz zu der viel befahrenen Osnabrücker Straße soll eine höhere Aufenthaltsqualität sicherstellen.

Arbeiten an Friedhofskapelle noch bis Herbst 

Außerdem wird beabsichtigt, einen früheren historischen Eingang des Alten Rathauses am Seitenflügel des Gebäudes entlang der Kleinen Hinterstraße zu reaktivieren. Dadurch soll mittels einer Rampe ein barrierefreier Zutritt zum Gebäude ermöglicht werden. Laut Rolfsen bestünden auch Überlegungen, den bisherigen Eingang an der Osnabrücker Straße auch aufgrund der verkehrlichen Lage in dem Zuge zu schließen. Hier ist jedoch noch keine Entscheidung getroffen worden.

Der Arbeitskreis besichtigte vor seiner Sitzung im Vördener Feuerwehrhaus auch das aktuelle Projekt der Vördener Dorferneuerung – die Sanierung der Friedhofskapelle. Die Vördener Architektin Miriam Kopp zeigte den Mitgliedern den Fortschritt der Arbeiten. Ursprünglich sollte die sanierte Friedhofskapelle bereits fertiggestellt sein. Probleme bei der öffentlichen Ausschreibung und durch die Corona-Pandemie aufgekommene Herausforderungen haben zu einer deutlichen Verzögerung des Bauvorhabens geführt. Im Herbst soll diese jedoch noch fertiggestellt werden.

  • Info: Ende 2024 läuft die Vördener Dorferneuerung aus. Private Projekte werden weiterhin mit bis zu 40 Prozent gefördert.

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