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Don-Bosco-Schule: Die Gemeinde Steinfeld will den Außenbereich umgestalten

Die Asphaltwüste auf den Pausenhöfen soll aufgebrochen werden. Das Vorhaben soll in mehreren Abschnitten umgesetzt werden. Ein Planer soll nun zunächst ein Konzept für den Innenhof entwickeln.

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Schulleiter Andreas Koch (rechts) erläutert den Mitgliedern des Steinfelder Schulausschusses, welche Probleme besonders beim Innenhof der Don-Bosco-Schule bestehen. Foto: Timphaus

Schulleiter Andreas Koch (rechts) erläutert den Mitgliedern des Steinfelder Schulausschusses, welche Probleme besonders beim Innenhof der Don-Bosco-Schule bestehen. Foto: Timphaus

Die Gemeinde Steinfeld will den Außenbereich der Don-Bosco-Schule umgestalten. Die Umsetzung soll in mehreren Abschnitten erfolgen. Nach dem Willen des Schulausschusses, der sich gegen eine Empfehlung der Verwaltung stellte, soll das Projekt mit dem Innenhof beginnen. Dieser könnte – so wünschen es sich zumindest die Verantwortlichen der Oberschule – zu einem Atrium umgewandelt werden. Ein Fachplaner soll nun in Absprache mit der Gemeinde und unter Beteiligung der weiteren Akteure ein Konzept zur Überdachung des Innenhofs entwickeln und die Kosten ermitteln. In den weiteren Abschnitten erfolgt die Umgestaltung des südlichen Pausenhofs inklusive Spielplatz und des westlichen Schulgeländes.

Für die Planungen des Außenbereichs stehen Haushaltsmittel in Höhe von 25.000 Euro bereit. Wie der Erste Gemeinderat Oliver Netzband während der Sitzung ausführte, hegen die Verantwortlichen der Don-Bosco-Schule seit geraumer Zeit den Wunsch nach einer Umgestaltung. Schulleiter Andreas Koch unterstrich dieses Anliegen. Erste Überlegungen wurden bereits angestrengt.

Netzband ging auf die Ideensammlung ein. Ein zentraler Punkt ist, dass die Asphaltwüste aufgebrochen werden soll, die an vielen Stellen im Außenbereich der Oberschule vorherrscht. Das Ziel lautet: mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität. Weitere Gedanken: die Einrichtung eines DFB-Minispielfeldes, der Aufbau eines grünen Klassenzimmers, die Installation weitere Sitzmöglichkeiten, mehr Sport- und Spielgeräte für alle Altersklassen. "Wir wollen gerade für die älteren Schüler mehr Rückzugsorte schaffen", merkte Koch an. Zum Schutz vor Vandalismus müsse zudem die bestehende Zaunanlage weiter ergänzt werden.

Caroline Trumme (CDU) schlägt Bau eines Pumptracks vor

Der Schulleiter urteilte, dass die versiegelten Flächen im Außenbereich der Oberschule generell zu groß seien. Dieser Einschätzung schlossen sich die Mitglieder des Schulausschusses während einer Besichtigung einmütig an. Vor allem im Innenhof, dessen unebene und wellige Fläche nach diversen Arbeiten im Untergrund und durch das Wurzelwerk der Bäume als permanente Stolpergefahr gesehen wurde, gibt es an der Don-Bosco-Schule einiges zu tun. Christoph Schlarmann (UWG/SPD-Gruppe) sagte: "Hier müssen wir etwas machen – und zwar dringend." Koch mahnte eine Einbindung der Schülerschaft an. Schülervertreterin Hannah von der Heide verwies auf Nachfrage vor allem auf den großen Bedarf nach mehr Sitzmöglichkeiten.

Caroline Trumme (CDU) regte an, über den Bau eines Pumptracks auf dem Areal des früheren Skateparks nachzudenken. Halfpipe und Co. im westlichen Teil des Schulgeländes, hinter dem Hallenbad, waren unlängst aus Sicherheitsgründen abgebaut worden, nachdem es zu teilweise schweren Stürzen gekommen war. "Dann hätten die Jugendlichen einen neuen Anlaufpunkt", meinte Trumme. Koch sagte, er hege große Sympathien für diesen Vorschlag.

Elternvertreter Ludger Pille regte im Zusammenhang mit den Plänen des Sportvereins Falke Steinfeld, auf der Wiese neben dem Hallenbad eine Beachsportanlage zu errichten, gemeinsame Gespräche zwischen Verwaltung, Schule und Sportverein an. Der Schulleiter zeigte sich offen für diese Idee.

Auf der Südseite des Schulgeländes lassen sich nach Ansicht der Gemeinde schnell erste Erfolge erzielen. Foto: TimphausAuf der Südseite des Schulgeländes lassen sich nach Ansicht der Gemeinde schnell erste Erfolge erzielen. Foto: Timphaus

Roland Bünnemeyer (CDU) forderte von der Gemeinde, den maroden Holzzaun an der Schule kurzfristig instand zu setzen oder zu entfernen. Weiter wünschte sich der Mühler von der Schulgemeinschaft eine Priorisierung der Baustellen.

Um schnell sichtbare Erfolge zu erzielen, hatte die Verwaltung vorgeschlagen, mit der Umgestaltung auf der Südseite des Schulgeländes zu beginnen. Doch die Politiker wünschten sich einen Start mit dem Innenhof, der, nach Meinung des Ausschusses, größten Baustelle.

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