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Dinklager Skaterpark ist wieder geöffnet

Nach der überraschenden Schließung darf auf der Anlage wieder Sport an 3 Tagen in der Woche getrieben werden – allerdings unter gewissen Voraussetzungen. Anmeldung und Aufsicht sind nötig.

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Sie setzen sich für die Skaterpark-Öffnung ein: (von links) Jugendpfleger Kalle Kamlage, Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf, Ehrenamtlicher Markus Zielasko-Wenig, Jugendtreff-Mitarbeiterin Anna Nies, Ehrenamtliche Nicole Wenig, Ehrenamtlicher Ralf Meißner und Ehrenamtliche Hilal Agfirat. Foto: Böckmann

Sie setzen sich für die Skaterpark-Öffnung ein: (von links) Jugendpfleger Kalle Kamlage, Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf, Ehrenamtlicher Markus Zielasko-Wenig, Jugendtreff-Mitarbeiterin Anna Nies, Ehrenamtliche Nicole Wenig, Ehrenamtlicher Ralf Meißner und Ehrenamtliche Hilal Agfirat. Foto: Böckmann

Gute Nachrichten für alle Sportler in Dinklage: Der Skaterpark ist nach seiner überraschenden Schließung am Karfreitag ab sofort wieder teil-geöffnet – unter gewissen Voraussetzungen. Künftig öffnet die Sportanlage für Skater und Biker an 3 Tagen pro Woche, allerdings nur nach vorheriger Anmeldung und unter Aufsicht des Vereins Pro Jugend. Apropos: Diese Erlaubnis, die Skaterbahn im Vergleich zu anderen Parks im Landkreis zu öffnen, gibt es deshalb, weil Pro Jugend ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe ist.

Die Skaterbahn öffnet mittwochs und freitags von 16 bis 17.30 Uhr (für alle Jahrgangsstufen) und 18 bis 20 Uhr (ab 14 Jahre) sowie samstags von 13.30 bis 15.30 Uhr (für alle Jahrgangsstufen) und 16 bis 18 Uhr (ab 14 Jahre). Die Bedingungen: Es ist eine Anmeldung nur für die jeweilige Woche via Online-Link, der auf der Homepage des Vereins Pro Jugend gepostet ist, mit Angabe der Kontaktdaten nötig. Außerdem dürfen maximal 10 Personen pro Zeitrahmen skaten. Es besteht eine Maskenpflicht, wenn kein Sport betrieben wird.

Dort stehts: Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf und Pro-Jugend-Mitarbeiterin Anna Nies verweisen auf die Bedingungen, um skaten zu können.  Foto: BöckmannDort steht's: Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf und Pro-Jugend-Mitarbeiterin Anna Nies verweisen auf die Bedingungen, um skaten zu können.  Foto: Böckmann

Diese Lösung ist ein Kompromiss nach Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung und dem Verein Pro Jugend. Grund der Schließung der Sportanlage war laut der Stadt Dinklage der Hinweis des Landkreises Vechta, Skaterpark und Soccerfeld wegen der Corona-Verordnung zu schließen. Deshalb ist der Skaterpark jetzt auch komplett eingezäunt. Diese überraschende, von der Verwaltung nicht kommunizierte Maßnahme hatte nicht nur Jugendpfleger Kalle Kamlage, sondern auch Teile der Politik irritiert. Das von Kamlage erarbeitete Konzept zur Wiedereröffnung fand dann aber auch bei Ordnungsamtsleiter Uwe Middendorf Anklang.

Unterstützt bei der Aufsicht werden Jugendpfleger Kamlage und Jugendtreff-Mitarbeiterin Anna Nies von den Ehrenamtlichen Ralf Meißner, Markus Zielasko-Wenig, Nicole Wenig und Hilal Agfirat. Die evangelische Kirchengemeinde mit Pfarrer Fridtjof Amling hat dem Skaterpark übrigens 2 Bänke zum Pausieren gespendet. 10 Helme in 2 Größen hat der Förderverein der Oberschule Dinklage gesponsert.

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