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Dinklager Naturschützer sammeln 208 Tablets, Handys und Co.

Die Ortsgruppe des Naturschutzbundes hat sich an einer bundesweiten Aktion beteiligt. Die Einnahmen fließen in den Nabu-Insektenschutzfonds. Die Sammelboxen bleiben stehen.

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Gute Laune nach der Sammelaktion: Die Dinklager Naturschützer Marlene Reimer, Stefan Dettmer und Stephanie Röbke-Stadtsholte leerten die Boxen. Foto: Naturschutzbund / Taphorn

Gute Laune nach der Sammelaktion: Die Dinklager Naturschützer Marlene Reimer, Stefan Dettmer und Stephanie Röbke-Stadtsholte leerten die Boxen. Foto: Naturschutzbund / Taphorn

Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Ortsgruppe Dinklage des Naturschutzbundes (Nabu) hat bei ihrer Aktion „Handys für Hummel, Biene & Co.“ insgesamt 208 Telefone, Smartphones, Tablets und zusätzliches Zubehör wie Netzteile und Ladekabel gesammelt. „Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben“, sagt der 2. Vorsitzende Stefan Dettmer. Dazu zählen vor allem Blumen Schmunkamp, AS Fahrradcenter und die Stadt Dinklage, wo drei Sammelboxen standen und weiterhin stehen bleiben. „Sie werden regelmäßig geleert und zum Recyceln geschickt“, betont Stefan Dettmer.

Worum geht es bei der bundesweiten Nabu-Aktion? Die Naturschützer setzen sich dafür ein, Handys fachgerecht zu recyceln, mehr Elektrogeräte wiederzuverwerten und in den Materialkreislauf zurückzuführen. Ein Nabu-Partner löscht auf funktionsfähigen Handys zunächst die Daten, bereitet sie funktionsfähig wieder auf und verkauft sie dann. Elektrogeräte, die nicht mehr zu gebrauchen sind, werden recycelt. Durch integriertes Schmelzen könnten laut dem Naturschutzbund von 60 enthaltenen Stoffen 17 Metalle zurückgewonnen werden. Diese werden dann an weiterverarbeitende Firmen oder die Industrie verkauft. Alle Einnahmen fließen in den Nabu-Insektenschutzfonds.

Mit Hilfe des Insektenschutzfonds sollen unter anderem Ackerflächen und Wiesen durch die Nabu-Stiftung „Nationales Naturerbe“ gekauft und somit als Lebensraum für Insekten gesichert werden. Zusätzlich werden Ackerstreifen zu Blühstreifen umgewandelt und weitere Projekte zum Insektenschutz unterstützt. Laut dem Naturschutzbund befinden sich mehr als 124 Millionen alte oder defekte Handys in deutschen Haushalten. Die Tendenz ist steigend. „Diese Geräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die verloren sind, wenn sie im Hausmüll landen“, sagt Dettmer.

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