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"Digitale Copernicaner" starten ihre Arbeit

Die neue Arbeitsgemeinschaft des Löninger Gymnasiums filmt, fotografiert und schreibt über das Schulleben. Infos für die künftigen Fünftklässler zum "Tag der offenen Tür" sind das jüngste Projekt.

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Seit einem halben Jahre treffen sich sieben Mädchen und Jungen des siebten und achten Jahrgangs unter Leitung von Saskia Kochanowski zur Arbeitsgemeinschaft „Digitale Copernicaner“. Foto: Willi Siemer

Seit einem halben Jahre treffen sich sieben Mädchen und Jungen des siebten und achten Jahrgangs unter Leitung von Saskia Kochanowski zur Arbeitsgemeinschaft „Digitale Copernicaner“. Foto: Willi Siemer

Sieben Mädchen und Jungen des siebten und achten Jahrgangs des Löninger Copernicus Gymnasiums engagieren sich seit einem halben Jahr in der neuen Arbeitsgemeinschaft „Digitale Copernicaner“. Sie treffen sich einmal die Woche in der siebten und achten Stunde im neuen Computerraum der Schule, wo sie ideale Voraussetzungen für ihre Arbeit finden. Den Nachwuchs-Reportern stehen auch die neu angeschafften I-Pads mit ihren vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung.

Betreut und begleitet werden sie von Saskia Kochanowski, die Deutsch und Biologie unterrichtet. Zudem ist sie sozusagen die große Schwester der Nachwuchsreporter, denn sie ist seit einiger Zeit für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule zuständig, „Wir wollen zukünftig vor allem über unser, also auch euer Schulleben berichten“, beschreiben die sieben ihre Aufgaben. Gleichzeitig rufen sie dazu auf, diese Info-Möglichkeiten auf der Internet-Seite des Gymnasiums über Aktivitäten, Projekte, Erfahrungen oder Experimente zu nutzen und die AG anzusprechen. Ihre erste Arbeit hat die Gruppe bereits abgeschlossen mit einem Beitrag über die Projekttage der Schule. Nächstes größeres Projekt ist der „Tag der offenen Tür“, der corona-bedingt nur digital stattfinden kann.

Da die Viertklässler aus Löningen, Lindern, Lastrup Essen und dem angrenzenden Emsland und ihre Eltern sich nicht live in der Schule informieren können, stellen die digitalen Copernicaner in kleinen Filmbeiträgen die Schule und ihr vielfältiges Angebot wie das erfolgreiche Bläser- und Streicherklassenmodell, die Sportstätten oder das Molekular-Labor vor. Es mache ihnen Spaß, zu fotografieren und zu filmen und mit Menschen zu sprechen, begründen Norwin und Laura ihr Engagement. Charlotte will Reporterin werden.

AG sei in Zeiten von "Fake News" in sozialen Medien besonders wichtig

„Die Arbeit mit der Gruppe macht mir sehr viel Spaß, da sie mit großem Interesse und Engagement bei der Sache ist“, freut sich die Pädagogin. Natürlich gehe es in den ersten Schritten zunächst darum, die grundlegenden Dinge zu vermitteln und die bekannten W-Fragen wie „wer, was, wann, warum“ für den Leser oder Seher der Videos zu beantworten. Doch bei den weiteren Voraussetzungen, dem Umgang mit dem Handy beim Fotografieren und Filmen und dem anschließenden Bearbeiten, seien die sieben sehr Technik-affin. Das klappe schon gut. Das Ziel sei, auch einen praktischen Beitrag zu Informationen „von Schülern für Schüler“ zu liefern, so Kochanowski.

Schulleiter Ralf Göken freut sich über die neue AG. Gerade in dieser Zeit, in der „Fake News“ in den sozialen Medien eine leider nicht unwichtige Rolle spielten, sei es wichtig, dass man sich mit dem Thema Information und das Zustandekommen beschäftige. Vereinbart wurde beim Gespräch mit OM Online, dass die Gruppe demnächst die Löninger Redaktion der Münsterländischen Tageszeitung besucht und sich vor Ort darüber informiert, wie die Redakteure und Reporter arbeiten, wie eine Zeitungsseite für die gedruckte Ausgabe und der Internet-Auftritt mit seinen Bildern, Berichten, Filmen und Podcasts auf om-online.de entstehen.

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