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Dieser Beirat setzt sich für Menschen mit Behinderung ein

Der Landkreis unterstützt den neu konstituierten Vorstand. Mit dabei sind nun sind Christian Wenkert, der sich für inklusiven Basketballsport einsetzt, und Wiebke Litschke – für inklusive Schulpraxis.

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Gemeinsam engagiert: (hinten, von links) Landrat Tobias Gerdesmeyer, Marianne Strieker (Vorsitzende), Wiebke Litschke, Kurt Ernst, Manfred Schilling, Günther Weddehage und Angelika Wehebrink (Leiterin Amt für Bildung, Soziales und Integration) sowie (vorne, von links) Christian Wenkert, Waltraud Macke und Susanne von Loh.  Foto: Landkreis Vechta / Niemann

Gemeinsam engagiert: (hinten, von links) Landrat Tobias Gerdesmeyer, Marianne Strieker (Vorsitzende), Wiebke Litschke, Kurt Ernst, Manfred Schilling, Günther Weddehage und Angelika Wehebrink (Leiterin Amt für Bildung, Soziales und Integration) sowie (vorne, von links) Christian Wenkert, Waltraud Macke und Susanne von Loh.  Foto: Landkreis Vechta / Niemann

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen (BMB) im Landkreis Vechta hat sich jetzt für weitere 5 Jahre konstituiert. Landrat Tobias Gerdesmeyer begrüßte die vom Kreistag ernannten neun Mitglieder des Beirates und versicherte seine Unterstützung auf dem Weg zu einem inklusiv gestalteten Landkreis, heißt es in einer Pressemitteilung.

Zwei Mitglieder des vorherigen Beirates scheiden auf eigenen Wunsch aus. Ingrid Ekelmann und Kurt Ernst waren seit mehr als 10 Jahren im BMB für die Belange behinderter Menschen engagiert. Gerdesmeyer verabschiedete die ausscheidenden Mitglieder und würdigte den stets aktiven Einsatz. Marianne Strieker, Vorsitzende des BMB, sprach besonders Kurt Ernst im Namen des Beirates ihre  Dankbarkeit für seine kollegiale, kompetente Mitwirkung aus: „Bestimmt werden sich unsere Wege immer wieder einmal kreuzen, wenn wir wieder an öffentlichen Veranstaltungen bürgernah auftreten können.“

Neu im BMB sind Christian Wenkert, der sich insbesondere für den inklusiven Basketballsport für Rollstuhlfahrer im Landkreis einsetzt, sowie Wiebke Litschke, die sich für die Umsetzung inklusiver Schulpraxis engagiert.

Mitglieder sind entweder selbst betroffen oder leben mit einem behinderten Angehörigen zusammen

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Vechta setzt sich seit seiner Gründung 2010 für die Rechte und Bedarfe aller Bürgerinnen und Bürger mit ihren verschiedenen Einschränkungen aufgrund von Erkrankungen, Unfall und Alter beratend ein. Barrierefreiheit, Zugang aller Bürgerinnen und Bürger zur Teilhabe an gesellschaftlichen Freizeitangeboten, am Berufsleben und digitalen Medien stehen im Fokus der Beratung, heißt es weiter. Der Beirat mit ist mit Beratungsmandaten im Finanz-, Wirtschafts- und Sozialausschuss sowie im Bau-, Struktur und Umweltausschuss vertreten.

Die Mitglieder des Behindertenbeirates sind entweder selbst von einer Behinderung betroffen oder leben mit einem behinderten Angehörigen zusammen. „Gerade diese Option der Selbstbetroffenheit sensibilisiert für ein breiteres Verständnis der Ratsuchenden“, weiß Strieker. „Aber auch bei der Wahrnehmung der Beratungsmandate in den Ausschüssen erweist sich die Mitwirkung als sinnvoll. Die Bedarfe behinderter Menschen, beispielsweise ihre barrierefreie Teilhabemöglichkeit am gesellschaftlichen Leben, werden oftmals von nicht-behinderten Menschen unzureichend wahrgenommen.“

Jede Person, die von einer Behinderung gefährdet oder betroffen ist, kann sich mit ihren Fragen telefonisch und per E-Mail an die Beiratsmitglieder vor Ort wenden. Möglich Themen sind die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Rehabilitationsleistungen der Krankenkasse, Leistungen der Eingliederungshilfe oder Mobilitätseinschränkung. „Natürlich hat jedes Beiratsmitglied, egal aus welcher Stadt oder Gemeinde ein Ratsuchender mit Fragen an uns herantritt, ein offenes Ohr und hilft gerne weiter“, versichert Günter Weddehage, stellvertretender Vorsitzender des BMB.

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