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Diese Jubiläen stehen 2022 in Visbek an

Der Heimatverein Visbek hat wichtige Ereignisse zusammengetragen. So wurde vor 50 Jahren die Orgel in der St.-Vitus-Kirche eingeweiht.

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Die große Orgel in der St. Vitus-Kirche wurde vom Osnabrücker Orgelbauer Mathias Kreienbrink gebaut. Das Instrument hat 30 klingende Register mit 2196 Pfeifen und wurde am 23. Januar 1972 eingeweiht. Foto: Koopmeiners

Die große Orgel in der St. Vitus-Kirche wurde vom Osnabrücker Orgelbauer Mathias Kreienbrink gebaut. Das Instrument hat 30 klingende Register mit 2196 Pfeifen und wurde am 23. Januar 1972 eingeweiht. Foto: Koopmeiners

Im kommenden Jahr gibt es einige Jubiläen und „runde Geburtstage“ in der Gemeinde Visbek. Der Heimatverein Visbek hat an diese historischen Ereignisse, die auch in der Gemeindechronik eingetragen sind, im Visbeker Auskündiger 2021 erinnert. Ein Überblick:

Vor 100 Jahren:

Kaufmann Alois Kühling sen. und Bahnhofswirt Klemens Muhle hatten das erste Auto in Rechterfeld. Vorbesitzer war der Apotheker Jacobi in Wildeshausen.

Die Gemeindevertretung bewilligte den Bau eines Lehrerwohnhauses für vier Lehrpersonen und einen Klassenraum für die Landwirtschaftliche Winterschule. Den Bauplatz stellte Zeller Zurhake an der Straße nach Goldenstedt zur Verfügung. Das Haus wurde am 4. November 1924 fertiggestellt. Im Jahre 1983 wurde das Gebäude abgebrochen und dort das heutige Visbeker Rathaus errichtet.

Der Musikverein Visbek wurde am 20. Juli 1922 im Vereinslokal Eduard Nordmann durch den Männergesangverein von 1873 gegründet. Die ersten Instrumente wurden für 4462 Papiermark in Bremen erworben. Alfred Hubbermann, Hubertusmühle, der im „Vechtaer Blech“ mitspielte, begann mit der Ausbildung. Die Leitung übernahm MGV-Chorleiter Caspar Osterkamp. Hauptlehrer Georg Fortmann war ab 1924 mehr als 50 Jahre lang Dirigent des Musikvereins Visbek.

Die „Grünen Radler“ in Rechterfeld veranstalteten am 3. September ein Radfahrerfest.

Pastor Friedrich Frilling, seit 10. August 1920 in Visbek, realisierte den Bau eines Krankenhauses; im Sommer 1921 wurde ein Schwesternhaus für Franziskanerinnen von Salzkotten errichtet, die am 24. Oktober nach Visbek kamen und ambulant auch Kranke in der Gemeinde betreuten.

In Visbek wurde am 22. November der Katholische Gesellenverein mit zunächst 28 Mitgliedern gegründet. Vikar Herbert Freese war Präses; Lehrer Josef Tönjes aus Hagstedt wurde Vizepräses. 1. Senior Bernhard Hake, Kassenführer Franz Schillmöller, Schriftführer Vitus Diersen. Vereinslokal war die Gaststätte August Thöle; ab 1924 das „Domhotel“ Eduard Nordmann. Die erste Vereinsfahne wurde am 13. Mai 1923 eingeweiht.


Vor 75 Jahren:

1947 wurde in Wöstendöllen ein Heimatverein gegründet.

Die Gemeinde Visbek hatte 6350 Einwohner; davon waren 4000 einheimisch und katholisch; 800 waren katholische Flüchtlinge/Vertriebene; 1050 Personen waren evangelische Flüchtlinge/Vertriebene.

Die St.-Antonius-Kirche in Rechterfeld erhielt zu Pfingsten drei neue Glocken als Ersatz für die im Jahre 1942 abgelieferten Glocken. Die neuen wurden bei der Firma Otto in Bremen-Hemelingen gegossen.

Der neue Visbeker Friedhof an der Ahlhorner Straße wurde am 29. Juni durch Dechant Bernhard Krümpelmann eingeweiht.

In der St.-Vitus-Kirche wurden Kriegsschäden an den großen Kirchenfenstern beseitigt. Die Firma Deppen und Söhne aus Osnabrück bekam für das Glas, Blei und Zink, Lebensmittel als Gegenwert.


Vor 50 Jahren:

Am 13. Januar 1972 wurde der neue Saal der Familie Gerd Dieckhaus durch Pfarrer Wilhelm Wilken eingeweiht.

In der Visbeker Pfarrkirche St. Vitus weihte Offizial Dr. Max-Georg Freiherr von Twickel aus Vechta am 23. Januar die neue Orgel ein.

Der Musikverein Visbek feierte am 10./11. Juni sein 50-jähriges Bestehen. Am Festmarsch durch Visbek waren 14 Musikkapellen mit mehr als 250 Musikern beteiligt.

Ein Orkan zerstörte am 13. November über 750 Hektar Wald in der Gemeinde Visbek.


Vor 25 Jahren:

1997 wurden drei Glocken für die neue Emmaus-Kirche bei Bachert in Heilbronn gegossen: die größte (Ton „gis“) wiegt 624 Kilogramm: die mittlere („h“) 355 Kilogramm. Eine kleinere soll als „Vater unser“-Glocke läuten. Die neue Evangelisch-lutherische Emmaus-Kirche in Visbek wurde am 29. Juni durch Landesbischof Dr. Wilhelm Sievers aus Oldenburg feierlich eingeweiht. Zum Festgottesdienst läuteten die drei neuen Glocken.

Das 1125-jährige Bestehen wurde in der Bauerschaft Varnhorn-Siedenbögen am 14./15. Juni gebührend gefeiert.

Die Kolpingsfamilie Visbek feierte anlässlich des 75-jährigen Bestehens ein Familienfest.

Johannes Bahlmann, OFM, wurde am 12. Juli durch Bischof Dr. Reinhard Lettmann aus Münster in der Pfarrkirche St. Vitus zum Priester geweiht.

Vom Heimatverein wurden mit Schulklassen der Benedikt-Schule rund 1000 Rotbuchen im Niemöllerschen Wald in Endel gepflanzt.

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