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Die Vechtaer Mobilitätsstation präsentiert sich etwas sauberer

Der Boden des Fahrradparkhauses am Bahnhof ist jetzt gereinigt worden. Geblieben sind unschöne Notdurft-Ecken. Nach der Räumaktion stehen erste Räder wieder dort, wo sie die Stadt nicht haben will.

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Ein Zugang zum Fahrradparkhaus: Hier sieht es jetzt deutlich sauberer aus. Der Boden wurde vor wenigen Tagen gereinigt. Foto: M. Niehues

Ein Zugang zum Fahrradparkhaus: Hier sieht es jetzt deutlich sauberer aus. Der Boden wurde vor wenigen Tagen gereinigt. Foto: M. Niehues

Zuletzt war der Boden stark verdreckt und es stank nach Urin. Jetzt präsentiert sich die Mobilitätsstation am Bahnhof in Vechta deutlich sauberer. Die Stadt hat den Boden der drei Ebenen vor einigen Tagen gereinigt. Besonders stark fällt dieser Effekt im Treppenhaus auf. Die starken Verschmutzungen sind jetzt gewichen. Das Fahrradparkhaus und die Zugänge machen nun auf Besucher und Nutzer einen wesentlich besseren Eindruck.

Ecken des Parkhaus werden immer noch für die Notdurft genutzt

Allerdings wirken noch nicht alle Bereiche wirklich einladend. Es gibt weiterhin Ecken, die nicht sauber sind. Besonders ärgerlich. Eine Ecke in der oberen Ebene, die gerade erst von Urin-Pfützen befreit wurde, wird schon wieder für die Notdurft genutzt. Entsprechend sieht es dort aus. Ein Problem: Nur die äußeren Zugänge der Mobilitätsstation werden videoüberwacht, nicht der Innenbereich. Und der ist für jedermann zugänglich. Auch für Personen, die dort nicht ihr Rad abstellen wollen.

Gerade erst gereinigt, schon wieder verdreckt: Eine Ecke des Fahrradparkhauses, die für die Notdurft genutzt wird und unschön riecht. Foto: M. NiehuesGerade erst gereinigt, schon wieder verdreckt: Eine Ecke des Fahrradparkhauses, die für die Notdurft genutzt wird und unschön riecht. Foto: M. Niehues

Immerhin: Seitdem Ordnungskräfte und Polizei den Bereich des Fahrradparkhauses, der Brücke und den Bahnhofsbereich stärker überwachen, sind dort wesentlich weniger zwielichtige Gestalten anzutreffen. Zuletzt war dort ein Behinderter von jungen Leuten massiv bedrängt worden. Polizeibeamte wurden sogar angegriffen.

Kaum beseitigt, schon wieder zugestellt: Der Zugang zu den Bahngleisen wird gerne zum Abstellen von Fahrrädern genutzt. Das Fahrradparkhaus hingegen kaum. Foto: M. NiehuesKaum beseitigt, schon wieder zugestellt: Der Zugang zu den Bahngleisen wird gerne zum Abstellen von Fahrrädern genutzt. Das Fahrradparkhaus hingegen kaum. Foto: M. Niehues

Weniger nachhaltig erweist sich das Beseitigen von Fahrrädern im Bahnhofsbereich durch städtische Mitarbeiter. Nur eine Woche nach der Aktion stehen dort bereits wieder viele Räder. Die fürs Abstellen vorgesehene Mobilitätsstation wird hingegen nach wie vor wenig genutzt.

Für die Stadt Vechta gibt es ordnungsrechtlich wenig Handhabe. Denn das Abstellen von Fahrrädern im öffentlichen Raum ist grundsätzlich nicht verboten. Soll das Problem gelöst werden, ist es vor allem nötig, die Akzeptanz der Mobilitätsstation zu erhöhen, damit diese künftig mehr genutzt wird.

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