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Die schottischen Highlands als Traumziel

Sehr persönliche Ansichten, immer dieselben 10 Fragen: Stefan Busse ist Vorsitzender der Kolpingsfamilie Emstekerfeld und in weiteren Vereinen ehrenamtlich aktiv.

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Gelernter Landwirt: Stefan Busse lebt auf dem Familienhof in Lankum. Foto: Vorwerk

Gelernter Landwirt: Stefan Busse lebt auf dem Familienhof in Lankum. Foto: Vorwerk

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Die vergangene Zeit ist für mich als Landwirt beziehungsweise Berater für Landwirte sehr anstrengend gewesen. Erst die Pandemie und die ASP, dann der Krieg in der Ukraine. Das hat sich für die Landwirtschaft schon sehr negativ ausgewirkt. Bei mir persönlich lief es aber in letzter Zeit gut, da das gesellschaftliche Leben nach der langen Pandemie wieder gut anläuft.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Ich habe mir eine schöne Dachterrasse gebaut, auf der ich an schönen Sonnentagen mit meinen Freunden sitzen kann und das eine oder andere Kaltgetränk verzehre.

Wenn Sie König von Deutschland wären: Was gehört als erstes abgeschafft?
Ich würde den Bürokratie-Wahnsinn in der Landwirtschaft abschaffen. Was da in den vergangenen Jahren neu eingeführt wurde, ist wirklich übertrieben. Als ich Landwirt gelernt habe, gab es so etwas wie „gute Fachliche Praxis“. Nun wird uns unser Handeln von Leuten diktiert, die fachlich eher weniger Ahnung haben.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Ich würde gerne mal nach Schottland in den Highlands zur Jagd gehen. Das soll eines der schönsten Erlebnisse sein, die man als Jäger machen kann. Ich hoffe, dass ich das in den nächsten 2 Jahren realisiert bekomme.

Was tun Sie am liebsten?
Ich geh gerne auf die Jagd, weil ich da auf dem Hochsitz abschalten und die Ruhe genießen kann. Außerdem liebe ich es, mich beim Sport auszupowern. Auch wenn man es mir bei meiner Figur nicht unbedingt ansieht.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht?
Ich bin ein sehr ruhiger Mensch. Es braucht schon sehr viel, um mich aus der Ruhe zu bringen. Außer auf dem Tennis- oder Golfplatz. Da kann nach einem missglückten Schlag schon mal der Schläger fliegen. Die Eigenschaft, die ich nicht mag, ist meine Undiszipliniertheit. Deshalb scheitert auch jede Diät nach ein paar Tagen.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Ich schaue gerne jegliche Art von Sport an. Aber ich bin eher selten zum Fernsehen zu Hause.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Mit meiner großen Liebe...

Was würden Sie gerne einmal wieder essen?
Ich koche mir eigentlich immer das, worauf ich Lust habe. Einmal in der Woche kocht meine Mutter für die Familie, da kann sich jeder etwas wünschen. Also brauche ich nie lange auf etwas warten, was ich gerne mag.

Welches Thema der OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Da ich seit dem vergangenen Jahr im Cloppenburger Stadtrat aktiv bin, beschäftigt mich die Kommunalpolitik sehr. Seien es zum Beispiel der Ausbau der Emsteker Straße und die Schaffung von Bauplätzen in Emstekerfeld oder auch die Entwicklung und Unterstützung der Vereine und Ehrenamtlichen in der Stadt Cloppenburg. Und natürlich der Lokalsport mit den Fußball-Ergebnissen am Montag.


Zur Person:

  • Stefan Busse ist 1983 in Vechta geboren, er lebt mit seinen Eltern auf dem landwirtschaftlichen Betrieb in Lankum.
  • Er arbeitet als Berater für Landwirte bei der Goldschmaus-Gruppe in Garrel und bewirtschaftet im Nebenerwerb den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie mit Schweinen und Ackerbau.
  • Ehrenamtlich ist er Vorsitzender der Kolpingsfamilie Emstekerfeld und im Vorstand des 4. Zugs des Bürgerschützenvereins aktiv. Seit dem vergangenen Jahr ist er auch Mitglied im Stadtrat Cloppenburg.
  • In seiner Freizeit geht er zur Jagd, spielt Tennis, Fussball und Golf. Außerdem tanzt er im Männerballett des CCV und spielt Plattdeutsches Theater bei der Kolpingsfamilie in Emstekerfeld.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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