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Die neue Auflage des Wirtschaftsmagazins "argumente" ist auf dem Markt

Auf über 300 Seiten gibt es Informationen über das Wirtschaftsleben im Oldenburger Münsterland. Die 70 Berichte im Magazin eröffnet ein Interview mit den Verbund-Präsidenten Wimberg und Gerdesmeyer.

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Die beiden Landräte Johann Wimberg (Cloppenburg, links) und Tobias Gerdesmeyer (Vechta) bezogen im „argumente“-Interview Stellung zur Lage der Wirtschaftsregion Oldenburger Münsterland. Foto: Kühn

Die beiden Landräte Johann Wimberg (Cloppenburg, links) und Tobias Gerdesmeyer (Vechta) bezogen im „argumente“-Interview Stellung zur Lage der Wirtschaftsregion Oldenburger Münsterland. Foto: Kühn

Der Verbund Oldenburger Münsterland hat das druckfrische Wirtschaftsmagazin „argumente 2022“ vorgestellt. Das gemeinsam mit OM-Medien und der Werbeagentur Bitter & Co. erstellte Heft ist erneut 300 Seiten stark und präsentiert Neues und Überraschendes aus dem Wirtschaftsleben der Region. Die 15. Ausgabe des regionalen Wirtschaftsmagazins erscheint in einer Auflage von 9.500 Exemplaren und kann ab sofort über die Website des Verbundes bestellt oder dort heruntergeladen werden.

Die Serie von über 70 Berichten in der dicken Zeitschrift eröffnet ein Ende des vergangenen Jahres geführtes Interview mit den Landräten Tobias Gerdesmeyer (Vechta) und Johann Wimberg (Cloppenburg), Für die beiden Präsidenten war das Gespräch der erste gemeinsame Pressetermin.

Die drei großen Säulen, auf denen der Wohlstand der Region beruhe, die Agrar- und Ernährungswirtschaft inklusive der landwirtschaftlichen Urproduktion, der Bereich Kunststoff sowie Automotive stünden derzeit „erheblich unter Druck“, so die beide CDU-Landräte.

Angesichts der enormen Transformationsnotwendigkeiten will Vechtas Landrat die Landwirtschaft auf keinen Fall allein lassen: „Wir müssen einmal klar sagen, dass wir uns zu der Tierhaltung hier vor Ort bekennen. Wir können die landwirtschaftliche Urproduktion nicht völlig entkoppeln von den vor- und nachgelagerten Bereichen. Wir können nicht sagen, dass die Landwirtschaft andere machen sollen, weil es riecht, weil sie Dreck macht und auf der anderen Seite die Agrar- und Ernährungswirtschaft behalten wollen“, so Gerdesmeyer.

"Wir können die landwirtschaftliche Urproduktion nicht völlig entkoppeln von den vor- und nachgelagerten Bereichen."Tobias Gerdesmeyer, Landrat des Landkreises Vechta

„Die Landwirte bekommen gerade die volle Breitseite“, meinte Wimberg. Die Landkreise hätten nur begrenzte eigene Möglichkeiten, dem Agrarsektor vor Ort bei der Transformation zu helfen. Die entscheidenden Vorgaben mache der Bundesgesetzgeber.

Selbstredend gewährt auch die aktuelle Ausgabe des seit 2008 jährlich erscheinenden Heftes Einblicke in das Leben und das Arbeiten in der Wirtschaftsregion Oldenburger Münsterland. So erfährt der Leser unter anderem von einem klimaneutralen Kraftstoff oder wie nachhaltiges Kunststoffrecycling gelingen kann. Darüber hinaus wird über die Produktion von Krawatten „Made im OM“ berichtet oder auch die Erfolgsgeschichte der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) erzählt.

„Die Grundausrichtung unseres Wirtschaftsmagazins war von Anfang an Authentizität. Es sollten insbesondere die Unternehmer selbst zu Wort kommen“, fasst OM-Geschäftsführer Jan Kreienborg das Konzept zusammen. Dem Leser sollen interessante Einblicke in Unternehmen aus der Region geboten werden, er soll aber auch „mit unerwarteten Geschichten zur wirtschaftlichen Entwicklung überrascht werden“.

Dass die anhaltende Corona-Pandemie und notwenige Transformationsprozesse der hiesigen Schlüsselbranchen die Region vor große Herausforderungen stellen, wird im Interview mit den beiden Landräten, das der Geschäftsführer der OM-Medien, Dr. Michael Plasse und Wirtschaftsreporter Roland Kühn führten, deutlich.

Die Titelseite der neuen argumente 2022. Foto: foto:hölzen  LampeDie Titelseite der neuen "argumente 2022". Foto: foto:hölzen / Lampe

Tatkraft und neue Ideen für das Oldenburger Münsterland sind demnach mehr denn je gefragt. Gerdesmeyer ist sich sicher, dass sich die beiden Landkreise, die Träger des Verbundes sind, angesichts der Transformationsanforderungen, „die aktuell und in Zukunft auf uns zukommen“, eng abstimmen und „das wechselseitig vorhandene Know-how nutzen“ sollten.

Das gelte auch in der überregionalen Vertretung: „Von der Einwohnerzahl her, der Größe, der wirtschaftlichen Stärke her, glaube ich, dass es schon Gewicht hat, wenn wir uns bei bestimmten Positionen einig sind.“

Eine bedeutende Rolle für die regionale Wirtschaft spielt die Digitalisierung. Die Breitbandinitiativen der Landkreise bilden dafür eine wichtige Grundlage, denn „die Versorgung der Fläche ist für Unternehmen aus der Internetbranche kaum attraktiv. Da müssen wir mit eigenem Geld ran“, so OM-Präsident Johann Wimberg.

Argumente bieten Informationen über die aktuelle Wirtschaftsentwicklung im Oldenburger Münsterland

Argumente richtet sich sowohl an Verantwortliche aus der Wirtschaft und der Politik als auch an alle Interessierten innerhalb und außerhalb der Region, die sich über die aktuelle Wirtschaftsentwicklung im Oldenburger Münsterland informieren möchten.

Fester inhaltlicher Bestandteil der Argumente war stets auch die Vorstellung der Gewinner der Unternehmerpreise des Oldenburger Münsterlandes. Da die Coronalage einen Galaabend zur Überreichung der Auszeichnungen im vergangenen Jahr nicht zuließ, fehlen die gewohnten Unternehmerporträts in der aktuellen Auflage des Magazins. Die öffentlichen Ehrungen der vier Preisträger, die bereits feststehen, wird der Verbund nachholen. Im Rahmen welchen Formats das angesichts sich ständig ändernder Coronabeschränkungen geschehen kann, ist von den Verantwortlichen des Verbundes noch nicht beschlossen.

  • Info: Auf Anfrage sendet der Verbund Oldenburger Münsterland gerne Exemplare der Argumente 2022 zu. Diese gibt es bei Thomas Westermann (E-Mail an westermann@oldenburger-muensterland.de; Telefon 04441/ 956518). Ein Download ist auf www.oldenburger-muensterland.de abrufbar

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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