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Die "Macher" suchen nach ehrenamtlichen Helfern

Das Programm in den neuen Räumlichkeiten an der Brandstraße soll stetig erweitert werden. Ein zwangloser Info-Nachmittag dazu findet am 8. November (Montag) ab 14 Uhr statt.

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Ehrenamtliche Dozenten: Hildegard Schmitz und Clemens Wilhelm geben Kurse bei den Machern.   Foto: Hermes

Ehrenamtliche Dozenten: Hildegard Schmitz und Clemens Wilhelm geben Kurse bei den Machern.   Foto: Hermes

Auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Helfern befinden sich zurzeit die Verantwortlichen der "Macher: zu jung, um alt zu sein". Nach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten an der Brandstraße sei man gut aufgestellt, nun soll das Angebot stetig erweitert werden.

"Uns fehlen helfende Hände in mehreren Bereichen. Wir möchten unser Team gerne vergrößern und verjüngen", sagt die Vorsitzende Elisabeth Schlömer. Dabei könne man vielfältige Aufgaben bieten, vom Boten- und Schlüsseldienst über die Dekoration der Räume bis hin zu Kursleiterstellen. Auch handwerklich begabte Helferinnen und Helfer sind gern gesehen. "Wir sind offen für alles und jeden, dabei geht man auch keine große Verpflichtung ein. Wir entwickeln gemeinsam einen Plan", so Schlömer weiter.

"Wir suchen gerne Menschen mit Erfahrung, die ihre Talente weitergeben wollen."Elisabeth Schlömer, Vorsitzende

Für Interessierte wird in diesem Zusammenhang ein zwangloser Info-Nachmittag am 8. November (Montag) ab 14 Uhr an der Brandstraße angeboten. Dabei könne man über die verschiedenen Möglichkeiten locker ins Gespräch kommen. "Wir suchen Menschen, die ihre Talente weitergeben wollen", sagt die Vorsitzende. 

Stellvertretend für die Dozenten berichtet der pensionierte Lehrer Clemens Wilhelm über seine Erfahrungen. Er leitet Englischkurse bei den Machern. "Es imponiert mir, wie viele Menschen hier etwas leisten", erklärt er. In lockerer Atmosphäre und ohne Druck bringt er den Kursteilnehmern die englische Sprache näher. "Man darf alles und muss nichts", sagt er mit einem Augenzwinkern. 

Kursleiter wirbt für ehrenamtliche Arbeit

Er könne die ehrenamtliche Arbeit nur weiterempfehlen: Ihm mache es zum Beispiel Spaß, für den Kurs die Aufgaben zu recherchieren. "Es ist für die Lehrenden und für die Lernenden erhellend. Zudem gibt es tolle Begegnungen mit wahnsinnig interessanten Menschen", so Wilhelm, der auch die technischen Voraussetzungen, wie zum Beispiel ein Whiteboard, lobt. 

Den gemeinsamen Umgang schätzt auch Schlömer: "Soziale Kontakte und die Neugier, Neues zu erfahren, halten fit." Dabei können die Kursleiter eigeninitiativ arbeiten, den Plan bestimmt man gemeinsam mit der Gruppe. Ideen gebe es viele, nun benötige man Helfer, um sie auch umsetzen zu können. "Das Haus lebt von Aktivitäten", ergänzt Büroleiterin Theresia Ostrowski. 

Das bisherige Angebot werde positiv aufgenommen, zum Beispiel sei die regelmäßige Marktnachlese am Donnerstag um 16 Uhr ein voller Erfolg. Dabei mache sich auch der Standort in der Nähe der Fußgängerzone bezahlt, ein Plakat vor der Tür mit dem Programm falle immer wieder auf. Ziel sei es, die Räume ohne große Hemmschwelle den gesamten Tag über zu füllen. 

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