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Die Krippe ist abgebaut, die Figuren lagern nun in himmlischer Ruh'

Weil viele Helfer anpacken, geht der Abbau der Krippe in der Dammer St.-Viktor-Kirche flott voran. 2 Teams sind beteiligt. Zunächst ist das Deko-Team im Einsatz. Dann folgen die Seniorenmessdiener.

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Zwei, die viel zu tun hatten: Bernhard von der Heide (links) und Josef Griefing gehörten zu den Seniorenmessdienern, die die Krippenlandschaft in der St.-Viktor-Kirche abbauten und Figuren sowie Einzelteile sorgfältig einlagerten.  Foto: Lammert

Zwei, die viel zu tun hatten: Bernhard von der Heide (links) und Josef Griefing gehörten zu den Seniorenmessdienern, die die Krippenlandschaft in der St.-Viktor-Kirche abbauten und Figuren sowie Einzelteile sorgfältig einlagerten.  Foto: Lammert

Viele Hände, schnelles Ende: Dieses Motto gilt beim Abbau der Krippe in der Dammer St.-Viktor-Kirche. Etwa 6 Wochen stand die Krippe im Gotteshaus. Am Mittwochabend und Donnerstagvormittag erledigten freiwillige Helfer den Abbau.

Die rund 25 hölzernen, vom Neuenkirchener Künstler Ferdinand Starmann geschnitzten Figuren  lagern nun quasi in himmlischer Ruh' für die kommenden 11 Monate, zum größten Teil in Jutesäcke verpackt, in den Schränken in der alten Sakristei.

Krippenfigur ist früherem St.-Viktor-Pfarrer nachempfunden

Unter ihnen ist auch eine Figur, die dem früheren St.-Viktor-Pfarrer Hubert Quebbemann gleicht. Natürlich ein Hirte. Das Holzgestell und andere Dekorationsartikel wie die Strohsterne befinden sich dagegen nun in Wartestellung in den Kellerräumen.

Den Auftakt zum Abbau machte am Mittwoch das 4-köpfige Deko-Team. Monika König, Dieter Hasenkamp sowie Brigitte und Dieter Bohne hingen die etwa 150, von Frauen aus Reselage gebastelten Strohsterne von den Tannenbäumen ab, nahmen die Lichterketten aus den beiden Bäumen im Altarbereich und entfernten vom Krippengestell das Moos. Das schichteten sie sorgfältig zwischen Zeitungsseiten, um es beim Aufbau Ende des Jahres erneut zu verwenden.

Am Donnerstag rückte am Morgen neben Organist und Küster Bernhard Hannöver ein großer Teil der Seniorenmessdiener der Pfarrgemeinde an, unter ihnen auch der 88 Jahre alte Josef Griefing.

Seit 2013 kümmere sich die Gruppe neben dem Aufbau auch um den Abbau großer Teile der Krippe, sagte Bernhard von der Heide. Zuvor zeichneten nach seinen Worten dafür die Brüder Schiltmeyer verantwortlich.

Helfer demontieren Krippengebäude komplett

Der Abbau umfasst neben dem Wegbringen der Figuren auch die komplette Demontage des Gestells, auf dem die Krippenlandschaft steht. Zudem nahmen die Freiwilligen auch das Stallgebäude ganz auseinander und trugen die vom Hof Niebur-Ossenbeck bezogenen Christbäume auf den Kirchplatz. Dort holten sie Mitarbeiter des Bauhofes ab.

„Wir hatten die Krippe in diesem Jahr eine Woche länger stehen als üblich“, sagte Bernhard von der Heide. Ein Grund dafür sei der ausgefallene Carneval. So hätten viele Bürger auch die vergangenen Tage noch genutzt, sich die Krippe genauer anzusehen. Das genau Anschauen lohnt sich auch wieder Dezember. Denn jedes Jahr gebe es beim Aufbau kleine Veränderungen, erklärte Brigitte Bohne.

Stellenweise hoch hinaus: Monika König (links) und Brigitte Bohne nahmen die Strohsterne von den Bäumen ab. Foto: LammertStellenweise hoch hinaus: Monika König (links) und Brigitte Bohne nahmen die Strohsterne von den Bäumen ab. Foto: Lammert

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