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Die Geschichte von Bünne auf 424 Seiten erleben

Ab dem 10. April gibt es die Chronik der ältesten Dinklager Bauerschaft zu kaufen. Es ist "eine Mischung aus Duden, Gala und Spiegel", sagt Claudia Meyer-Scott, die Vorsitzende von "Bünne erleben".

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Sie freuen sich auf die Bünne-Chronik: (von links) Thea Meyer, Gottfried Seelhorst, Renate Schwarz, Maria Böckmann, Ronald Bötefür, Walli Schwarz, Jan Prüllage, Stefan Ording und Matthias Heimann arbeiteten daran mit. Foto: Bünne erleben / T. Schwarz

Sie freuen sich auf die Bünne-Chronik: (von links) Thea Meyer, Gottfried Seelhorst, Renate Schwarz, Maria Böckmann, Ronald Bötefür, Walli Schwarz, Jan Prüllage, Stefan Ording und Matthias Heimann arbeiteten daran mit. Foto: Bünne erleben / T. Schwarz

Das Lachen der Bünner war kaum zu übersehen, die Vorfreude beim Chronik-Team des Vereins „Bünne erleben“ beim Besuch in der Druckerei Heimann deutlich zu spüren: Ab dem 10. April (Sonntag) wird die Chronik über die älteste Dinklager Bauerschaft, die in diesem Jahr ihr 1150-jähriges Bestehen feiert, verkauft. Das Werk wird den Titel „Chronik der Bauerschaft Bünne. Eine bunte Zeitreise durch 1150 Jahre Heimat 872 – 2022“ tragen.

Inhaltlich werden in der 424 Seiten starken und 1500 Gramm schweren Chronik diese Themen aufgegriffen: Die Geschichte zur Entstehung von Bünne, Familienchronik (ca. 190 Seiten), Bünner Firmen, Bünner Vereine, Dönkes aus Bünne sowie Sitten und Gebräuche in Bünne. Die Leser erwartet – so hatte es die Vereinsvorsitzende Claudia Meyer-Scott einmal schmunzelnd beschrieben – „eine Mischung aus Duden, Gala und Spiegel“.

Erlös geht zu 100 Prozent an den Verein „Bünne erleben“

Zum Buch-Team der Bünne-Chronik gehören Gottfried Seelhorst, Thea Meyer, Maria Böckmann, Renate Schwarz, Walli Schwarz, Jan Prüllage und Stefan Ording. Als der Druckauftrag für die Bünne-Chronik durch Heimann-Geschäftsführer Matthias Heimann und Ansprechpartner Ronald Bötefür gestartet wurde, nannte Ideengeber Gottfried Seelhorst dies nach den vielen intensiven Arbeits- und Schreibstunden „ein wirklich großartiges Gefühl“. Insgesamt werden 1000 Chroniken gedruckt. Die ersten 500 Bücher sind bereits reserviert, teilte die Medienbeauftragte Tina Schwarz mit.

424 Seiten stark und 1500 Gramm schwer: Das ist die Chronik über die Bauerschaft Bünne. Grafik: Druckerei Heimann424 Seiten stark und 1500 Gramm schwer: Das ist die Chronik über die Bauerschaft Bünne. Grafik: Druckerei Heimann

Alle Exemplare können zum Preis von 30 Euro im Landgasthof Meyer in Bünne am 10. April (Sonntag) von 14 bis 17 Uhr bei Kaffee und Kuchen und am 14. April (Gründonnerstag) ab 17 Uhr abgeholt werden. Das gilt sowohl für die reservierten Bücher als auch für andere Besucher, die eine Chronik kaufen möchten. Der Erlös geht zu 100 Prozent an den Verein „Bünne erleben“. Den Verkauf übernehmen die Bünner Elfen.

Wer danach noch eine Chronik erwerben möchte, kann diese beim Landgasthof Meyer in Bünne (zu den Öffnungszeiten), bei Walli Schwarz (Badberger Straße 6), Renate Schwarz (Ginsterstraße 18) oder bei Gottfried Seelhorst (Juttastraße 14) erhalten. Auch am Jubiläumswochenende am 25. und 26. Juni (Samstag und Sonntag) werden die Chroniken natürlich verkauft.

Apropos Jubiläum: Im Bünner Festjahr stehen neben der Chronik und dem Festwochenende noch viele weitere Aktionen an, die bereits umgesetzt wurden oder noch realisiert werden. Ein Projekt: Es soll eine Wanderkarte erstellt werden. Am 30. April (Samstag) soll das Werk mit dem Titel „Bünne – aktiv erleben“ fertig sein; beim Maibaumsetzen soll die Karte bewundert werden können.

Im Karten-Macher-Team sind Angelika Hinxlage, Franz Taphorn, Klemens Moormann, Lisa Nemeding, Monika Stromann und Heike Barklage. Seit etwa 1,5 Jahren arbeiten sie an dem Projekt. Das Ergebnis soll nämlich keine klassische Karte sein, sondern eine Art Geschichtsbuch über Bünne. An der Trafostation an der Bünner Ringstraße etwa werde erklärt, wie der Strom nach Bünne kam. Über QR-Codes können die Infos abgerufen werden. Dazu soll es im Netz Audiofiles in Hoch- und Plattdeutsch geben.

Pflanzgruppe arbeitet weiter an der Obstwiese

Auf der Karte werden zudem die Stationen des „Bünne Aktiv-Pfades“ eingezeichnet sein. Elf Trimm-Dich-Punkte soll der Sportweg haben und maximal 5 Kilometer lang sein. Ebenfalls auf der Karte verzeichnet sind zehn Rastplätze, die derzeit von einem Bautrupp hergerichtet werden.

Neben der Bau- und der Kartengruppe gibt es drei weitere Arbeitskreise. Die Pflanzgruppe war am vergangenen Wochenende einmal mehr fleißig und hat weiter an der neuen Obstwiese gearbeitet. Die Gruppe kümmert sich um eine gerodete und 100 Meter lange Waldfläche entlang des Rad- und Wanderweges von Meyer-Bünne in Richtung Wohld. Dort sollen Apfelbäume der Sorte Boskop gepflanzt werden, dazu Eichen und weitere Laubbäume. Eventuell auch Tannen, um dort in Zukunft den Baum für die „Bünner Weihnachtstanne“ zu schlagen.

Daneben gibt es die „Kalendergruppe“, die eine Übersicht zusammengestellt hat und bereits fertig ist. Das Festkomitee hingegen steckt tief in der Planungsarbeit. Die hat das Chronik-Team nun hinter sich.

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