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Die Gemeinde Steinfeld stattet ihre Schulen mit CO₂-Ampeln aus

99 Geräte stehen künftig in den Klassenzimmern und Gruppenräumen der Bildungseinrichtungen. Die Systeme messen den CO₂-Gehalt in der Luft – und sollen dadurch die Lüftungsintervalle verbessern.

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Mehr Corona-Schutz in den Klassenräumen: Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp (rechts) und Bauamtsmitarbeiterin Christina Böckstette (Mitte) übergeben die ersten CO₂-Ampeln an die Leiterin der St.-Johannes-Schule, Mareike Kuper. Foto: Hoffmann

Mehr Corona-Schutz in den Klassenräumen: Steinfelds Bürgermeisterin Manuela Honkomp (rechts) und Bauamtsmitarbeiterin Christina Böckstette (Mitte) übergeben die ersten CO₂-Ampeln an die Leiterin der St.-Johannes-Schule, Mareike Kuper. Foto: Hoffmann

Um Kinder und Jugendliche besser vor dem Corona-Virus zu schützen, hat die Gemeinde Steinfeld insgesamt 99 CO₂-Ampeln für die Schulen in ihrer Trägerschaft angeschafft. Die Geräte messen den Kohlendioxid-Gehalt in den Klassenzimmern und Gruppenräumen, geben bei einer Überschreitung einen Warnhinweise und sollen so dabei helfen, die Lüftungsintervalle zu verbessern.

Jüngst übergab Bürgermeisterin Manuela Honkomp gemeinsam mit der zuständigen Bauamtsmitarbeiterin Christina Böckenstette die ersten Exemplare an Mareike Kuper, Leiterin der St.-Johannes-Schule in Steinfeld. Weitere Geräte erhalten die Don-Bosco-Schule sowie die St.-Antonius-Schule.

Die Finanzierung erfolgte zu einem Großteil über die "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von technischen Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften an Schulen" des Landes. Niedersachsen gewährt nach Maßgabe dieser Richtlinie Zuwendungen aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie.

Gemeinde erhält Landesförderung von 16.594 Euro

Ziel der Förderung ist es, die Schulträger bei der Beschaffung von Geräten und Anlagen zum infektionsschutzgerechten Lüften gerade in den Herbst- und Wintermonaten finanziell zu unterstützen. Gefördert werden können laut Richtlinie unter anderem CO₂-Ampeln zum Einsatz in Unterrichtsräumen zwecks Anpassung des Lüftungsverhaltens an den Bedarf.

Es handelt sich nach Angaben der Gemeinde um eine 80-prozentige Förderung. Steinfeld hatte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 16.594,15 Euro erhalten. Die Kosten je CO₂-Ampel belaufen sich auf 75,79 Euro. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt mithin bei 15,16 Euro pro Gerät, in Summe also bei knapp 1500 Euro.

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