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Die erste Million

Meine Woche: Ob ein altes Playstationspiel den Autor dieser Zeilen der Million näher bringt, ist die Frage. Vielleicht ein Stückchen.

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Die erste Million ist die schwerste: So höre ich es immer, wenn ich mit dem Träumen beginne. Die Weltreise mit dem Wohnmobil, die schönsten Ausblicke verteilt über den gesamten Globus und ab und zu einfach mal entspannen in der Holzhütte am norwegischen Fjord. Das nötige Kleingeld selbstverständlich vorausgesetzt. Allerdings macht sich beim Blick auf den Kontoauszug oder Lottoschein schnell Ernüchterung breit: Wieder einmal null Richtige. In Worten: null. Die erste Million ist anscheinend wirklich die schwerste.

Dabei kann es so einfach sein. In dieser Woche las ich, dass das Videospiel "Super Mario Bros. 64" aus dem Jahr 1996 für rund 1,3 Millionen Euro den Besitzer gewechselt hat. Ich bin quasi mit Konsolen aufgewachsen und war auch mit Mario, seinem Bruder Luigi und einem Dinosaurier namens Yoshi in Fantasiewelten unterwegs. Voller Vorfreude auf einen Geldregen habe ich mich sofort durch die Schränke zu Hause gewühlt. Und tatsächlich: Es ist zwar nicht Mario, aber ich habe noch das Playstationspiel „Formel-1 97“ mit Michael Schumacher auf dem Titelbild. Es fühlte sich gut an. Da rückt sie näher, die erste Million.

Das Geld werde ich aber wohl eher nicht fest einplanen können. Denn im Gegensatz zu meinem Rennspiel war das teuer ersteigerte Exemplar in den USA noch originalverpackt. Und ich kann mich erinnern, dass mein Bruder und ich damals bei Geschenken und an Weihnachten stets hastig zugepackt haben. Die Verpackung war meist schon an allen Seiten aufgerissen, da war das Christkind noch nicht wieder zur Haustür raus. So ist auch dieser Weg zu finanzieller Unabhängigkeit für mich verbaut, Lotto muss es heute also richten.


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